Keine Insolvenz trotz fehlender 20 000 Euro

Hersfelder Oper: Haben nie gedroht

Bad Hersfeld. Die Veranstalter der Oper in der Bad Hersfelder Stiftsruine wehren sich gegen die Unterstellung, mit der Insolvenz des Trägervereins Arbeitskreis für Musik (AfM) gedroht zu haben, falls die Stadt den Verein nicht mit einem Zuschuss von 20 000 Euro unterstütze.

Von einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung habe man nichts gewusst, erklärten der musikalische Leiter der Oper, Professor Siegfried Heinrich, und der Vorsitzende des Vereins Musische Bildungsstätte, Friedhelm Fett, gegenüber Pressevertretern.

Bei dem geforderten Betrag handele es sich jedoch um Kosten, die der Oper durch kurzfristig vorgenommene Veränderungen an der gemeinsam mit den Bad Hersfelder Festspielen genutzten Zuschauertribüne in der Stiftsruine entstanden seien. Stornierungen, Umbuchungen und die reduzierte Platzzahl habe man geltend gemacht und mit der Stadt einen Vergleich angestrebt – bislang ohne Ergebnis, sagte Fett.

Die Problematik habe man auch mit Vertretern der politischen Parteien besprochen, erklärte Siegfried Heinrich. Dabei sei jedoch weder ein Antrag initiiert noch eine Drohung ausgesprochen worden. Selbst bei einem Verlust des Geldes sei der Verein nicht ruiniert, versicherte Friedhelm Fett. Der CDU-Antrag hatte es mangels Dringlichkeit nicht auf die Tagesordnung geschafft. (ks)

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