Intendant Holk Freytag musste Spielplan 2013 kurzfristig anpassen

Hersfelder Kostendruck trifft auch die Festspiele

Intendant Holk Freytag (links) und Bürgermeister Fehling.

Bad Hersfeld. Die finanziell angespannte Situation der Stadt Bad Hersfeld trifft jetzt auch die Festspiele. Intendant Holk Freytag musste seine Planungen für die Spielzeit 2013 deshalb kurzfristig ändern. „Wir haben es passend gemacht,“ sagte Freytag gestern bei der Vorstellung des neuen Programms (unsere Zeitung berichtete).

Bürgermeister Thomas Fehling machte in diesem Zusammenhang jedoch deutlich, dass von Kürzungen im Festspiel-Etat keine Rede sein könne. Allerdings müssten zwingende Mehrausgaben wie etwa bei den Personal- und Energiekosten innerhalb des Budgets aufgefangen werden. Der städtische Zuschuss zum 5,1 Millionen-Etat bleibt mit 1,081 Millionen Euro gedeckelt.

Karl Schmidt, Leiter der Festspielverwaltung, nannte als Beispiele für nicht beeinflussbare Ausgaben unter anderem Tariferhöhungen für die technischen Mitarbeiter und mittlerweile nicht mehr verhandelbare Prozentsätze für Tantiemen.

Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Stadt ihre Festspiele auch über den Wirtschaftsplan hinaus unterstütze und bezifferte die Gesamthöhe des Zuschusses auf 1,5 Millionen Euro.

Auf der Einnahmeseite kalkuliert die Stadt mit etwa drei Millionen Euro, die durch den Verkauf der Eintrittskarten zusammenkommen sollen. Das entspricht der Marke des Vorjahres, die wegen des schlechten Wetters knapp verfehlt wurde. Fehling zeigte sich optimistisch, dass der Sommer 2013 nicht so regnerisch wird wie der vergangene.  Seite 2  hintergrund, zum tage,

Von Karl Schönholtz

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