Die Tücken des Schreibens

Bad Hersfelder Kinderbuchautorin sucht Hilfe, um mehr Bücher drucken zu können

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Möchte ihr Buch gern günstiger verkaufen: Christine Deis aus Bad Hersfeld hat angefangen für ihren Enkel zu schreiben. Die Rückmeldungen sind Positiv. Trotzdem hat Sie Probleme das Buch zu vertreiben.

BAD HERSFELD. In liebevoller Handarbeit hat Christine Deis die Zeichnungen für ihr Buch „Die Abenteuer von Ulli und seinen Freunden“ mit Buntstiften gemalt. Auch die Fotos im Buch hat sie selbst gemacht. Die Texte hat sie natürlich selbst geschrieben.

An sich kann Deis zufrieden sein. Das Buch hat bei Amazon gute Bewertungen, wurde in der Hoehlschen Buchhandlung in Bad Hersfeld in Komission genommen, auch andere Buchhandlungen haben Interesse. Doch ein großes Problem steht ihr im Weg. „Besonders Nachschub zu organisieren bereitet mir momentan Schwierigkeiten. Die bisherigen Ausgaben habe ich in den USA drucken lassen, da ich so erst einmal einige Exemplare hatte. Aber ich komme schwer an Nachschub“, sagt Deis. Sie habe viel Mühe auf sich genommen, um das Buch bei Amazon zu vertreiben. Von der Bedienung des Computers, über das Übersetzen ins englische mit einem Programm, um mit dem Verlag zu kommunizieren. Doch nun brauche sie Hilfe.

Das Buch hat Deis eigentlich für ihre Enkel geschrieben, um ihnen eine Freude zu machen. Viele der Ideen hat sie von ihrer Arbeit als Tagesmutter bekommen. Die drei Geschichten in ihrem Buch sind voller Fantasie und Abenteuer. Ob nun ein verzaubertes Waldstück mit sprechenden Pilzen, oder ein vergessener Teddy – die Rückmeldungen von ihren Lesern sind sehr positiv.

Gerne würde sie das Buch auch für fünf Euro, statt jetzt 7,99 Euro verkaufen. Doch bei den momentanen Kosten geht dies nicht. Auch die etwa 20 Cent Tantiemen, die pro Exemplar übrigbleiben, sind nicht gerade viel. „Das Geld ist mir nicht so wichtig“, sagt Deis. Dass sie mehr Bücher drucken kann, zu besseren Konditionen, schon. Über 20 Verlage hat Sie angeschrieben. Die Resonanz war immer gut. Nur kann sie sich nicht mehrere tausend Euro Vorkasse leisten, die die meisten Verlage verlangen. Oder das Buch passte nicht ins Sortiment. „Ich versuche alles. Jeder hat mal klein angefangen“, sagt Deis. Auch Werbung zu machen sei nicht so einfach.

Momentan arbeitet Deis an ihrem zweiten Buch. Es sollen wieder fantasievolle Abenteuer werden, diesmal im Weltall und mit Drachen.

Über Hilfe und Ratschläge würde sie sich sehr freuen. Egal ob eine Möglichkeit, dass Buch günstiger drucken zu lassen, oder zum Buch selbst. Kontakt über E-Mail: christine.deis@gmx.de (mor)

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