Weiterbestehen des Regionalzentrums fraglich

Hersfelder Fernuni in der Warteschleife

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Bad Hersfeld. Die Zukunft des Regionalzentrums Bad Hersfeld der Fernuniversität Hagen ist weiter fraglich. Ein Fortbestand der bisher in den Räumen des Hauses Im Stift 9 beheimateten Außenstelle ist nach einem Statusbericht von Bürgermeister Thomas Fehling vor allem eine Kostenfrage.

Obwohl die Fernuni mittlerweile voll auf eine Online-Betreuung ihrer Studierenden setze und deshalb auf die meisten Regionalzentren verzichte, sei Bad Hersfeld nicht chancenlos, teilte Fehling jetzt vor dem Stadtverordnetenausschuss für Kultur und Bildung mit. Immerhin seien dem hiesigen Standort rund 400 Studierende zugeordnet. Erhalten würde Bad Hersfeld jedoch nur, wenn der Fernuni durch das Zentrum keine Kosten entstehen.

Als problematisch hätten sich laut Fehling Überlegungen einer Zusammenarbeit der Fernuni mit der Fachhochschule Fulda erwiesen. Auch sei die weitere Nutzung der bisherigen Räume, die sich im Eigentum des Hessischen Immobilienmanagements befinden, ungeklärt.

„Findet nichts mehr statt“

„Die Situation ist verfahren“, sagte der Bürgermeister, zumal die überwiegende Zahl der bisherigen Mentoren bereits dem Standort Frankfurt/Main zugeordnet seien. „Es findet hier derzeit praktisch nichts mehr statt“, stellte Fehling fest. (ks)

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