NBL: Angebot am Publikumszuspruch ausrichten

Hersfeld schnürt ein Kulturpaket

Bad Hersfeld. Die Neuen Bürgerliste (NBL) sieht das von Bürgermeister Thomas Fehling in Angriff genommene Konzept „Ganzjahreskultur“ für die Kreisstadt auf einem guten Weg. Zur Vermeidung von Überschneidungen, der Schaffung eines Jahresüberblicks und um besserer Auslastungszahlen zu erreichen, soll künftig das gesamte Kulturangebot zentral und einheitlich dargestellt werden.

Mit der Koordination habe Fehling Reinhold Schott, beauftragt, dessen Erfahrung und genaue Kenntnis der Festspiele ihm dabei helfen werden, meint Achim Leckel, der für die NBL im städtischen Kulturausschuss sitzt.

In einem zweiten Schritt müssten nun auch die wichtigsten Kulturangebote der umliegenden Städte und Gemeinden einbezogen werden. „Von Breitenbach am Herzberg mit der Theatergruppe Klarteckst bis zum Rotenburger Laientheater Kulisse oder der Wehrdaer Kulturscheune gibt es auch in den Umlandgemeinden Kultur in vielfältiger Form, deren Angebote untereinander abgestimmt und kreisweit bekannt gemacht werden sollten“, erläutert Leckel das von der NBL schon im Wahlkampf angekündigte als „Kulturpaket“.

„Wir wünschen uns, dass die Chöre und Orchester der Obersbergschulen und der KDS sowie der Chorverein unter ihren musikalischen Leitern Ulrich Meiß und Helgo Hahn einen angemessenen Platz im Angebot des Festspielsommers in der Stiftsruine erhalten und dem Publikum auch Konzerte aus dem Bereich der Popmusik angeboten werden können“, ergänzt NBL-Fraktionsvorsitzender Michael Bock. Ob Wildecker Herzbuben oder Dayton Quince, der Publikumszuspruch solle dabei ein wichtiges Kriterium sein. Hierzu müssten auch die begonnenen intensiven Gespräche mit dem Arbeitskreis für Musik (AfM) fortgeführt werden. (red/kai)

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