Städtisches Förderprogramm zur Energieeinsparung geht ins fünfte Jahr

Bad Hersfeld saniert sich weiter

Bad Hersfeld. Das kommunale Altbausanierungsprogramm „Bad Hersfeld saniert sich“ geht mittlerweile ins fünfte Jahr. Bisher wurden mehr als 150 Anträge auf Energieberatung und Sanierung gestellt sowie eine Fördersumme von über 400 000 Euro ausgezahlt.

„Bad Hersfeld saniert sich ist eine Erfolgsstory, denn mit diesem Programm wurden mehr als sechs Millionen Euro regionale Wertschöpfung erzeugt, die zu 80 Prozent den regionalen Ingenieuren und Handwerkern zugute kamen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Bürgermeister Thomas Fehling. Zudem wurden mit diesem Programm bereits etwa 2500 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden.

Die lokale Sanierungsrate liegt in Bad Hersfeld bei knapp zwei Prozent pro Jahr. Bundesweit beträgt sie lediglich 0,75 bis ein Prozent.

Das Hersfelder Programm fördert Energieberatungen sowie Teil- und Vollsanierungen auf einem finanziell hohen Niveau. Bis zu 3000 Euro erhalten Sanierungswillige, die mindestens 30 Prozent des Endenergiebedarfs reduzieren. Vollsanierungen werden gemäß den Richtlinien der KfW-Förderbank gefördert. Die Förderung kann bis zu 7500 Euro betragen.

Voraussetzung ist eine zuvor erfolgte Energieberatung durch einen neutralen Energieberater. Diese bescheinigen Sanierungswilligen die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen und zeigen auf, welche Förderprogramme des Bundes und des Landes mit „Bad Hersfeld saniert sich“ kombiniert werden können.

Die Förderrichtlinie ist unter www.e-punkt-hersfeld.de und dort unter Service und Downloads abrufbar. Hier finden Interessierte auch eine Energieberaterliste und die Bad Hersfelder Gebäudetypologie, die einen ersten Überblick über potenzielle Maßnahmen und deren Wirtschaftlichkeit gibt.

Weiterhin empfiehlt sich eine Impulsberatung der Verbraucherzentrale Hessen, welche jeden Donnerstag in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr stattfindet (bitte vorab telefonisch unter 166-17 einen Termin vereinbaren).

„Bad Hersfeld saniert sich“ wird im Herbst 2014 evaluiert. Im Rahmen dieser Evaluation wird auch die Zufriedenheit der Hauseigentümer geförderter Gebäudesanierungen abgefragt. Fragen zum kommunalen Altbausanierungsprogramm beantworten der städtische Klimaschutzbeauftragte Guido Spohr und Energieberaterin Frauke Hasheider jeden Dienstag in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr im E-Punkt oder telefonisch unter 166-17. (red/ks)

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