Bad Hersfeld: Rentner soll mit Pistole um sich geschossen haben

Bad Hersfeld. Die Polizei in Bad Hersfeld hat am Freitag einen über 70 Jahre alten Rentner vernommen. Er steht im Verdacht, Donnerstagvormittag vier Schüsse oberhalb des Klinikums in Bad Hersfeld abgegeben zu haben.

Bei seiner Vernehmung war der Mann geständig. Der Rentner hatte sich im Urlaub in Ungarn eine scharfe Pistole des Kalibers 7,65 illegal gekauft und diese samt Munition illegal nach Deutschland eingeführt. Er hat keine Waffenbesitzkarte und auch keinen Munitionserwerbsschein.

Mit der Pistole soll er am Donnerstag dreimal geschossen haben. Den vierten Schuss will er mit einer Gasdruckwaffe abgegeben haben, für die er aber auch keinen Waffenschein besitzt. Der Mann gab bei der Polizei an, die Waffen einfach nur auf der Terrasse seines Wohnhauses ausprobiert zu haben. Dabei schoss er viermal in die Luft.

Die Pistolen wurden von der Polizei sichergestellt. Gegen den Rentner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und unerlaubtes Schießen außerhalb einer Schießanlage eingeleitet. (red/kai)

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