Nachfolger der ehemaligen Sozial-Card ist gut eingeführt – Viele Vorteile und Vergünstigungen

Hersfeld-Pass soll noch bekannter werden

Bad Hersfeld. 281 Mal wurde der Hersfeld-Pass, der den Empfängern von Sozialleistungen eine ganze Palette von Vorteilen und Vergünstigungen bietet, seit seiner Einführung im Jahr 2013 ausgestellt. Das ist angesichts von rund 2600 berechtigten Haushalten nicht viel, aber deutlich mehr als beim Vorgänger, der ungeliebten Sozialcard.

Diese Zwischenbilanz wurde jetzt im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgetragen.

Bewährt hat sich die Ausgabe des Passes im Mehrgenerationenhaus Dippelmühle, das sich bei dieser Gelegenheit mit seinen vielfältigen kostenfreien Angeboten für jedermann vorstellt.

Der Hersfeld-Pass schließt häufig mehrere im selben Haushalt lebende Personen ein. Er ermöglicht seinen Inhabern die Teilnahme an einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen und den Besuch von Freizeiteinrichtungen. So gibt es beispielsweise einen Rabatt von 70 Prozent auf Festspielkarten, ermäßigten Eintritt ins Geistalbad und ins Aquafit, kostenloses Surfen im Internet in der Konrad-Duden-Stadtbibliothek und anderes mehr.

Energieberatung gratis

Alleinerziehenden und Familien mit minderjährigen Kindern werden zudem eine Energieberatung und ein Zuschuss zu den Energiekosten angeboten. Voraussetzungen sind der Bezug von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Im für den Pass verantwortlichen städtischen Fachbereich Generationen ist man dennoch nicht ganz zufrieden. So soll der Hersfeld-Pass verstärkt beworben werden, um ihn noch bekannter zu machen. Auch soll die Angebotspalette weiter ausgebaut und ergänzt werden.

Von Karl Schönholtz

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