Die osthessische Jugendbuchwoche ist in Bad Hersfeld erfolgreich gestartet

Bad Hersfeld: Osthessische Jugendbuchwoche erfolgreich gestartet 

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Spaß am Lesen: Die Schülerinnen der Geistalschule in Bad Hersfeld führten im Rahmen der osthessischen Jugendbuchwoche zu jedem der anwesenden Autoren ein kleines Theaterstück auf.

Bad Hersfeld. Bereits zum 19. Mal besuchen Autoren aus ganz Deutschland osthessische Schulen und versuchen den Schülern das Lesen schmackhaft zu machen.

Die Auftaktveranstaltung der vom Friedrich-Bödecker-Kreis unterstützen Woche fand am Mittwochabend in der Aula der Geistalschule statt.

Sechs Autoren gaben sich die Ehre, um in einer Zeit von fünf Minuten einen kurzen Einblick in ihre Werke zu geben. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten und achten Klasse der Geistalschule hatten sich etwas ganz besonderes überlegt, um die Autoren Thomas J. Hauck, Iris Lemanczyk , Renate Schoof, Jens Schumacher, Ulli Schubert und Dirk Wahlbrecker willkommen zu heißen. Zu jedem der sechs Autoren wurde eine Einführung in Form eines Theaterstücks gegeben. Informativ und humorvoll schafften es die jungen Schüler, alle Besucher und vor allem die Autoren selbst zum Lachen zu bringen.

Bei den Lesungen der Autoren fiel besonders Thomas J. Hauck sehr positiv auf, der aus seinem Kinderbuch „Oma Frieda und das Seeungeheuer“ vorlas und es durch seine emotionale und lustige Vortragsweise schaffte, nicht nur die kleinen Besucher in seinen Bann zu ziehen. Für einige Momente der Stille sorgten zwei Schülerinnen, die im Rahmen des Programms „Junge Autoren“ ein Gedicht zum Nachdenken vortrugen, in dem sie vor allem die Flüchtlingsdebatte thematisierten und dazu anregten, dass jeder Einzelne etwas tun kann, um zu helfen.

Junge Autorin

Nach diesem kurzen Stimmungswechsel schaffte es die erst zwölfjährige Alina Bolender, mit einem Schlag den ganzen Saal zu beeindrucken. Im Alter von zehn Jahren hatte sie ein Buch geschrieben, welches den Titel „Drachenprinzessin“ trägt und von einem Mädchen handelt, das ein großes Abenteuer mit ihren Lieblingstieren, den Drachen, erlebt.

Die Geschichte der jungen Autorin gibt es übrigens bei Amazon für 0,99 Euro als e-Book zu erstehen.

Doch auch die „richtigen“ Autoren wussten zu überzeugen. Beispielsweise Ulli Schubert der mit seinem Buch „Hannes und der Mädchengeburtstag“ vor allem die jungen Schülerinnen zum Kichern brachte. Als letzter Autor betrat Dirk Wahlbrecker die Bühne. Er hatte allerdings nicht vor, etwas aus seinen Büchern vorzulesen. Er nutzte seine fünf Minuten um den Schülern der Geistalschule für den tollen Abend zu danken und vor allem nochmal darauf hinzuweisen, dass Lesen immer noch wichtig für die Bildung eines jeden Einzelnen ist.

Von Niklas Hampe

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