Stadt und Stadtwerke gewähren Hartz IV-Empfängern mit Kindern Vergünstigungen

Bad Hersfeld gibt Sozial-Rabatt

Die Hersfelder Sozialcard ist ein DIN A4-Blatt, hier präsentiert von Heike Oelschläger, die sich bei den Stadtwerken um die Anträge kümmern wird. Flankiert wird sie von Stadtwerke -Geschäftsführer Peter Sobisch, Vertriebsleiter Georg Schüler und Karl Schmidt, Fachbereichsleiter Kultur, Sport, Soziales bei der Stadt Bad Hersfeld. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Halbe Preise beim Eintritt ins Aquafit und Geistalbad, halbe Preise für Festspielkarten und das Theater-Abo sowie einen Stromtarif ohne den üblichen Grundpreis – das sind kurz gefasst die Vergünstigungen, die die Stadt Bad Hersfeld ihren Einwohnern mit der neuen „Sozialcard“ gewährt.

Diese erhalten auf Antrag Alleinerziehende und Mehr-Personen-Haushalte mit Kindern, die Leistungen nach Hartz IV und dem 12. Sozialgesetzbuch beziehen. Die Unterlagen legt das Sozialamt bei der Kreisverwaltung den entsprechenden Bescheiden bei, die weitere Abwicklung mit der Ausstellung der Sozialcard haben die Stadtwerke übernommen.

„Mit der Sozialcard leistet die Stadt einen weiteren Beitrag zu einem familienfreundlichen Bad Hersfeld“, erklärte Peter Sobisch, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH bei der Vorstellung des Rabattprogramms.

Mit der Einführung der Karte folgt die Stadt einer Initiative der Fraktionsgemeinschaft im Stadtparlament.

„Betroffen ist ein Personenkreis von etwa 2000 Menschen und 650 Haushalten,“ beschreibt Karl Schmidt, Leiter des Fachbereichs Kultur. Sport, Soziales, die Dimension des Programms,

Andere Anbieter, Veranstalter und Unternehmen sind willkommen, sich mit eigenen Vergünstigungen für Bedürftige der Sozialcard anzuschließen. hintergrund

Information: Stadtwerke, Telefon 06621/16631, Internet: www.stadtwerke-hef.de

Von Karl Schönholtz

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