Limitierte Auflage: Historische Stadtansicht, Doppelkreuz und Schrift auf dem Bügel

Bad Hersfeld, die Brille

Schau’ mir in die Augen: Optiker Michael Maaß (links) und Werbe-Designer Elmar Henrich (rechts) haben die erste Bad-Hersfeld-Brille produziert. Foto: Hornickel

Bad Hersfeld. Optiker Michael Maaß hat es getan: Seine Idee, die in drei Jahren reifte, ist Wirklichkeit geworden. Zusammen mit dem Bad Hersfelder Werbedesigner Elmar Henrich hat Maaß die erste Hersfeld-Brille konzipiert und in kleiner Serie zum bevorstehenden Lullusfest produzieren lassen. So ist die klassische Hersfeld-Ansicht im absoluten Miniaturformat auf den Bügel einer Brille gewandert. Stadtkirche, Stiftsruine und Rathaus stechen dabei aus der typischen Stadtansicht mit historischen Bürgerhäusern hervor. Die typische Stadt-Skyline, die in ähnlicher Form schon seit ewigen Zeiten den Kopf der Hersfelder Zeitung auf dieser Seite ziert.

Das Relief ist in Teilen durchbrochen und damit transparent. Die kleinen Gebäude sind von Hand bemalt. Dazu setzt das neue Bad-Hersfeld-Logo, bekanntlich ebenfalls eine Kopfgeburt des Design-Büros ultraviolett, einen farblich knalligen Akzent.

Die Bügel lassen sich aus dem Gestell abziehen und durch 400 andere Designs ersetzen.

Allerdings funktioniert die Sache nur mit randlosen Brillen. Als Startauflage hat Michael Maaß 20 Brillen-Sets in Passau anfertigen lassen. Eine Nachproduktion ist möglich. Ein Gestell gibt es ab 99 Euro. Eine komplette Brille ab 199 Euro. Zehn Euro von jeder Brille werde an die städtische Aktion gegen Armut und Einsamkeit gespendet.

Von Kurt Hornickel

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