Sechs Kommunen im Kreis verzeichnen Einwohnerzuwachs

Bad Hersfeld und Bebra sind beliebt

Hersfeld-Rotenburg. Zu den Top-Adressen im Kreis, wenn es ums Leben und Wohnen geht, gehören Bad Hersfeld, Bebra und Friedewald. Das sind die drei von 20 Städten und Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die nach Angaben des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2013 den höchsten Einwohnerzuwachs erzielten.

Doch auch die Gemeinden Breitenbach am Herzberg, Hauneck und Kirchheim verzeichneten einen Zuwachs. Alle übrigen meldeten einen Rückgang.

Für Bad Hersfeld berechneten die Statistiker im ersten Halbjahr 2013 zwar nur einen Bevölkerungszuwachs von 0,09 Prozent – damit stieg die Zahl der Einwohner von 28 772 auf 28 799. „Wir sind vom demografischen Wandel nicht ganz so krass betroffen“, sagt Stadtsprecher Meik Ebert.

In Bebra haben 29 Menschen ein neues zu Hause gefunden, in Friedewald sind es 20. „Wir freuen uns über den Zuwachs“, sagt der Friedewalder Bürgermeister Dirk Noll. Zurückzuführen sei der positive Trend unter anderem auf die gute Lage der Kommune.

Rotenburg musste dagegen in absoluten Zahlen den größten Einwohnerverlust hinnehmen: Dort sank die Einwohnerzahl um 76 auf 13 363 (minus 0,57 Prozent). Bürgermeister Christian Grunwald würde diese Bilanz jedoch nicht überbewerten: „An neueren Daten lässt sich erkennen, dass die Stadt zurzeit an Einwohnern gewinnt.“ Als Grund nennt er zum einen eine „erfreuliche Geburtenrate“, zum anderen sind Zuzüge aus dem Umland zu verzeichnen.

Im Vergleich am schlechtesten schneidet Cornberg mit einem Minus von 1,47 Prozent ab. Dort fiel die Einwohnerzahl um 21 auf 1404. „Die Zahlen sind nicht überraschend“, sagt Bürgermeister Achim Großkurth. Der Anteil der über 65-Jährigen sei in Cornberg überdurchschnittlich hoch. Jüngere Menschen wanderten aufgrund der Arbeitsplatzsituation in Ballungszentren ab. ZUM TAGE, SEITE 2

Von Miriam Linke

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