Beamte der Bundespolizei kehren erschöpft heim

Helfer zurück vom Hochwassereinsatz

Die Bundespolizei-Beamten aus Hünfeld auf Bootsstreife in den überfluteten Straßen von Meißen. Foto: nh

Bad Hersfeld. Erschöpft aber unverletzt und gesund sind jetzt alle 120 Einsatzkräfte der Hünfelder Bundespolizei aus den Hochwassergebieten in Sachsen zurückgekehrt. Eine Woche lang hatten die Frauen und Männer, von denen viele im Kreis Hersfeld-Rotenburg leben, in Tag- und Nachtschichten zusammen mit anderen Helfern den Kampf gegen die Fluten im Bereich Eilenburg an der Mulde und dann an der Elbe bei Meißen aufgenommen (wir berichteten).

Die Beamten der Bundespolizei waren dabei meist in der polizeilichen Katastrophenhilfe aber auch zeitweise in der technischen Katastrophenhilfe eingesetzt.

Für Einsätze zur technischen Katastrophenhilfe verfügt die Bundespolizei über verschiedene Großgeräte wie Radlader, Muldenkipper, schwere Zugmaschinen mit Arbeitskorb, Stromaggregate, Lichtmasten sowie Boote. Die Hünfelder Bundespolizisten haben in der vergangenen Woche in beiden Aufgabenfeldern der Katastrophenhilfe ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, bedrückende und belastende Situationen gemeistert und dabei aber auch den Dank der betroffenen Bevölkerung gespürt, heißt es in einer Pressemeldung der Bundespolizei. Menschen zu helfen sei sehr motivierend und habe viele der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen zunächst Müdigkeit und körperliche Anstrengungen vergessen lassen.

Die Brennpunkte der Flutkatastrophen verlagern sich derzeit nach Norden. Dort werden wieder ausgeruhte Polizeibeamte und Helfer mit ihrem Gerät benötigt. Ob ein weiterer Einsatz von Hünfelder Kräften erfolgt, soll sich in den nächsten beiden Tagen entscheiden. (red/kai)

Kommentare