CDU-Politiker mahnt zügige Umsetzung an

Heiderich macht Druck auf Pipeline

Helmut Heiderich

Hersfeld-Rotenburg. Mit dem Bau der Pipeline für Kaliabwässer zur Oberweser muss zügig begonnen werden. Das fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich. Er hoffe weiterhin, dass der „Runde Tisch“ bei seinen Terminen auch die Planung der Salzwasserpipeline fachlich, technisch und planerisch voranbringe.

K+S investiere zur Zeit über 300 Millionen Euro, um den Anfall der Salzabwässer auf etwa sieben Millionen Kubikmeter pro Jahr zu reduzieren, da die Genehmigung, einen großen Teil der Abwässer unter Tage zu verpressen nur bis zum 30. November 2015 erlaubt sei. Danach stehe nur noch die Werra für die Entsorgung zur Verfügung.

Sofort mit Bau beginnen

Um nicht Tausende von Arbeitsplätzen zu gefährden, müsse schleunigst mit der Realisierung der Oberweser-Pipeline begonnen werden, fordert Heiderich. Dies sei völlig unabhängig von einer eventuell späteren Verlängerung zur Nordsee zu betrachten. Die sogenannte „große Lösung“ dürfe nicht ständig als Verzögerungsargument verwendet werden, sondern müsse vielmehr als zweiter Bauabschnitt betrachtet werden. Deshalb müssten jetzt konkrete Zahlen und mögliche technische Varianten auf den Tisch. Der Kernpunkt sei dabei nicht die wasserrechtliche Genehmigung, sondern die fachliche und technische Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens für die Rohrleitung.

„Bei einem verhältnismäßig geringen Rohrdurchmesser und völlig unproblematischem Salzwasser im Inneren sollten wir hierbei zügig vorankommen können“, meint Heiderich optimistisch.

Minister unterstützt

„Der Bundesumweltminister hat mir schriftlich versichert, dass er unseren Kampf für die Kali-Kumpel unterstützt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Heiderich. Aber auch er habe ein zielgerichtetes und zügiges Handeln eingefordert. (red/kai)

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