Anstieg um 2,18 Prozent: Versicherungskassen stehen wieder auf gesunder Basis

Heiderich lobt Rentenerhöhung

Helmut Heiderich

Hersfeld-Rotenburg. Die Bundesregierung hat eine Rentenerhöhung beschlossen. Zum 1. Juli 2012 steigen die Bezüge der Rentnerinnen und Rentner um 2,18 Prozent. Die Renten stiegen damit gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich an, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heidrich mit.

„Von der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland, steigenden Löhnen und einer neuen Rekordbeschäftigung profitieren jetzt auch unsere heimischen Rentnerinnen und Rentner“, erklärt Heiderich. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg kämen auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter 52 Prozent die Älter als 65 Jahre sind. Hessenweit ein absoluter Höchstwert, nur im benachbarten Werra-Meißner-Kreis sei der Anteil mit 53 Prozent noch höher. „Die Rentensteigerung ist deshalb ein gute Nachricht für die vielen älteren Menschen in unserer Region“, so Heiderich.

Der CDU-Politiker betont, dass diese Rentenerhöhung nicht auf Kosten der nächsten Generation finanziert werde. „Wir haben die gesetzliche Rentenversicherung in den letzten Jahren wieder auf eine gesunde Basis gestellt“. Die Rücklage betrug Ende 2011 rund 24 Milliarden Euro. Noch 2005 waren die Rücklagen fast gänzlich aufgebraucht. Dafür macht der CDU-Abgeordnete die damalige von SPD und Grünen geführte Bundesregierung verantwortlich.

Damals sei die Rücklage auf den niedrigsten Wert seit 1975 gefallen. Außerdem mussten die Rentner jahrelange Nullrunden hinnehmen, schreibt Heidrich in einer Pressemeldung.

„Die Rentenversicherung ist jetzt demografie- und zukunftsfest“, stellt er fest. Auch die Arbeitnehmer profitierten laut Heiderich durch die Absenkung des Beitrages zur Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent, die die rot-gelbe Regierung zum 1. Januar 2012 vorgenommen habe. „Das ist immerhin eine Entlastung von insgesamt 2,6 Milliarden Euro“, erläutert Heiderich.

Heiderich will sich dafür einsetzen, auch im Jahr 2013 den Rentenbeitragssatz erneut zu senken, um Bürger und Wirtschaft weiter zu entlasten. Zudem fordere er von der Bundesregierung, den Übergang in die Rente noch stärker zu flexibilisieren, als dies bisher durch Vorruhestandsregelungen der Fall sei. Teilzeitübergänge, Hinzuverdienstmöglichkeiten und der Ausgleich von Ausfallzeiten durch flexiblere Arbeitszeitkonten, müssten vereinfacht und ausgebaut werden, verlangt Heiderich. (red/kai)

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