CDU-Abgeordneter setzt auf erneuerbare Energie

Heiderich lobt Bürger-Windparks

Helmut Heiderich (CDU)

Hersfeld-Rotenburg. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich hat das auch in unserem Kreis favorisierte Modell der Bürger-Windparks begrüßt. „Gemeinsam wollen wir weg von der Kernenergie. Deshalb müssen wir jetzt auch gemeinsam hin zu den erneuerbaren Energien“, heißt es in einer Mitteilung. Heiderich betonte, dass nicht anonyme Kapitalgesellschaften, sondern die Bürger der Gemeinden an den Windrädern verdienen können.

Weil in Deutschland die Windenergie deutlich effizienter als die Stromerzeugung aus Solaranlagen sei, mache es Sinn, an dieser Stelle für Investitionen zu werben, so der CDU-Politiker.

Heiderich hatte sich in der parlamentarischen Sommerpause bei seinem Fraktionskollegen Ingbert Liebing aus Husum über Windkraftanlagen informiert. Liebing habe als Vorsitzender des Arbeitskreises „Küste“ die ertragreichste Windregion Deutschlands vor der Haustür und daher viel Erfahrung mit solchen Anlagen.

Der Landkreis Nordfriesland hat mit seiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein eigenes Projekt „Bürger-Windparks“ gegründet, um diesen Gedanken landesweit umzusetzen. Die Beteiligung der Bürger in seinen nordfriesischen Wahlkreis liege daher bereits bei bis zu 90 Prozent der Haushalte.

Auch der Windpark-Betreiber Wolfgang Ruch vom Hof Rimmerode in Schenklengsfeld sei von diesem Konzept angetan. Aus seiner Sicht seien aber die bürokratischen Hürden noch zu hoch. Hier wünsche er sich vom Gesetzgeber noch Verbesserungen.

Heiderich weist darauf hin, dass der Bundestag die Einspeisevergütung für Windstrom erneut erhöht habe. „Wer Teilhaber solcher Anlagen wird, kann mit bis zu zehn Prozent Rendite rechnen“, erklärt Heiderich. (red/kai)

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