CDU-Politiker spricht mit Verteidigungsminister

Heiderich kämpft für Rotenburg

Rotenburg. Im Vorfeld der am kommenden Mittwoch bevorstehenden Entscheidung über die Schließung von Bundeswehrstandorten hat sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich bei Verteidigungsminister Thomas de Maizìere erneut für den Erhalt der Alheimer-Kaserne stark gemacht.

Durch die Bundeswehrreform von SPD und Grünen im Jahr 2004, sei gerade sein Wahlkreisbereits in hohem Maße von Standortschließungen betroffen gewesen, erklärte Heiderich. „Ex-Verteidigungsminister Peter Struck hat uns Hessisch Lichtenau und Sontra dicht gemacht“. Deshalb liege Hessen mit 1,4 Soldaten pro 1000 Einwohner schon heute deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. „Für weitere Kürzungen gibt es deshalb in Hessen und insbesondere in unserer Region keine Notwendigkeit“, appellierte Heiderich deshalb an den Minister, den Bundeswehrstandort in Rotenburg zu erhalten.

Insgesamt soll es bundesweit eine personelle Reduzierung bei den Feldjägern um 40 Prozent und bei der Führungsunterstützung um 45,5 Prozent geben. „Deshalb ist die Situation für Rotenburg nicht einfach, aber wir kämpfen weiter für den Erhalt“, heißt es in einer Mitteilung von Heiderich. (kai)

Kommentare