Vortrag lädt ein zur Spurensuche im Alltag

Das Heidentum ist allgegenwärtig

Symbolbild

Bad Hersfeld. Es war das Jahr 723 als Bonifatius bei Fritzlar die Donar-Eiche fällen ließ. Einige Jahre danach, zwischen 736 und 743 kam der Mönch Sturmius nach Hersfeld und baute dort auf dem Frauenberg eine Kirche. Er kam in die Einöde „Buchonias“, um Gott zu dienen, nachdem er drei Jahre lang als Heidenbekehrer in der Gegend von Fritzlar gewirkt hatte.

Der alte Glaube

Vom 10. bis 14. Jahrhundert wurden weite Teile Europas christianisiert. Seitdem sind mehr als 1000 Jahre vergangen, sodass man glauben sollte, dass vom Heidentum nichts übrig geblieben sei. Doch das ist ein Trugschluss, denn tatsächlich verbirgt sich in vielen alltäglichen Dingen der alte Glaube.

Der Vortrag „das allgegenwärtige Heidentum“ lädt Interessierte ein, sich auf eine Entdeckungsreise und Spurensuche in unseren Alltag zu begeben.

Ist das Heidentum wirklich verschwunden oder ist es bei uns viel präsenter als wir es uns vorstellen?

Bewusster Umgang

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr im Stadthotel Bad Hersfeld, Am Perfort 9. Veranstalter ist der Verein Belebe (Bewusstes Leben), der es sich zum Ziel gesetzt hat, seinen Mitbürgern durch verschiedene Veranstaltungen eine Vielzahl von Themen zum bewussten Umgang des Menschen mit sich, seiner Umwelt und der Natur näher zu bringen.

Der Eintritt kostet fünf Euro, für Mitglieder des Vereins drei Euro. (red/zac)

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