Bürgermeister von Bad Hersfeld setzt auf die Smart-City

Haushalt: Fehling macht neue Vorschläge

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Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling

Bad Hersfeld. Bürgermeister Thomas Fehling hat den Haushaltsentwurf für 2016 überarbeitet und dem Magistrat ein neues Haushaltssicherungskonzept vorgelegt.

Das war nötig geworden, weil Magistrat und Stadtverordnete Modifikationen der Finanzplanung gefordert hatten. Sie hatten zudem deutlich gemacht, dass die Erhöhung der Kindergartengebühren, Steuererhöhungen und die Schließung von städtischen Einrichtungen nicht mehrheitsfähig sind.

Fehling habe dem Magistrat nun einen neuen „kreativen Vorschlag“ unterbreitet, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Es gehe dabei um Modernisierungen in der Verwaltung, die in den kommenden Jahren die notwendigen Einsparungen erzielen sollen.

Dazu gehörten ein elektronischer Rechnungseingang, stundengenaue Arbeitszeitabrechnungen und der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Außerdem solle sich Bad Hersfeld deutlich schneller in Richtung "Smart City "entwickelt, um durch die Vermarktung von Infrastrukturdaten neue Einnahmen zu generieren. „Es sind intensive und ein paar visionäre Vorschläge dabei“, meint Fehling, deren Umsetzung einige Anstrengung brauche. Doch nur so könne man den Haushalt konsolidieren, ohne Gebühren oder Steuern zu erhöhen. Er sei gespannt, ob sich die städtischen Gremien auf diesen Modernisierungskurs einlassen werden. Der Haushalt soll im Februar abschließend beraten werden. (red/kai)

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