Verein will Ausbildungsfähigkeit junger Menschen fördern und Angebote zur beruflichen Orientierung organisieren

Haus der Berufsorientierung gegründet

Baumeister des neuen „Hauses der Berufsorientierung“ (vorne von links): Elke Künholz (Erste Kreisbeigeordnete), Marion Gümpel (Landratsamt), Petra Roth (Klinikum Bad Hersfeld), Kerstin Staudtmeister (K+S Kali GmbH, Werk Werra), (Mitte von links): Michael Dufft (Kniese GmbH & Co.KG), Tobias Binder und Jens Hartmann (IHK Kassel-Marburg), Renate Storm (Klinikum Bad Hersfeld), Silvana Krieg (K+S Kali GmbH, Werk Werra), (hinten von links): Martin Ködding (Klinikum Bad Hersfeld), Dieter Mertelmeyer (IHK Kassel-Marburg), Wilfried Brandau (Brandaus Backstube, Obermeister der Bäckerinnung), Lutz Till (Messer Industriemontagen und Apparatebau GmbH). Foto: nh

bad hersfeld. Grundsteinlegung für das „Haus der Berufsorientierung“: Gemeinsam mit dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben jetzt Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft und die IHK Kassel-Marburg den gleichnamigen Verein gegründet, der sich künftig um die Förderung der Beschäftigungs- und Ausbildungsfähigkeit junger Menschen kümmern wird.

Mit diesem Verein sollen vielfältige Bildungs- und berufliche Orientierungsangeboten zur bestmöglichen Förderung und Entwicklung aller Jugendlichen geschaffen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem kümmert sich die neue Organisation darum, Perspektiven für junge Menschen in der Region zu erhalten. „Wir wollen gemeinsam heute schon dem Fachkräftemangel von morgen entgegenwirken und zugleich die hohe Qualität der heimischen Ausbildung erhalten“, sagte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Zum Vorsitzenden des neuen Vereins wählten die Gründungsmitglieder Wilfried Brandau, Obermeister der Bäckerinnung Hersfeld-Rotenburg und Elke Künholz zu seiner Stellvertreterin.

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten die jetzigen Gründungsmitglieder des „Hauses der Berufsorientierung“ intensiv zusammen, um die Fachkräfte-Ausbildung in der Region auf dem erreichten hohen Niveau zu sichern. Im Vordergrund steht das Interesse an der Erhaltung einer Region mit Perspektiven für junge Menschen, die als Fachkräfte von morgen in den regionalen Betrieben arbeiten. Aber auch die Förderung von Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität in der Region ist eine der Zielrichtungen, denen sich der neue Verein in seiner Arbeit widmen will. Schwerpunkt dabei soll die Schaffung eines transparenten regionalen Ausbildungs-, Praktika- und Weiterbildungsmarktes sein. Der Verein wird dazu den Aufbau eines Kommunikations- und Kontaktnetzwerkes vorantreiben. Die Erfolgskontrolle soll künftig durch eine nachhaltigen Dokumentation und mehr Transparenz bezüglich der Bildungswege junger Menschen erfolgen, so der Verein.

„Wir müssen uns um unsere jungen Leute kümmern, sie gut ausbilden und ihnen hier Perspektiven eröffnen“, betonte Künholz. „Wir können es uns nicht leisten, einen Einzelnen zurückzulassen, wollen gemeinsam unsere Talente entdecken und vor Ort fördern.“ (red/zac)

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