Zum ersten Mal findet in Bad Hersfeld noch bis Samstag ein französischer Markt statt

Hasenpfote und Eselsalami

Lecker: HZ-Praktikantin Christin Hanisch ist begeistert von Marc Chouviats herzhaftem französischen Käse aus Savoie. Foto: Dräger

Bad HErsfeld. Der würzige Geruch von Käse liegt in der Luft, nachdem der französische Markt gestern seine Stände in der Breitenstraße geöffnet hat.

„Wir touren durch ganz Deutschland und sind jetzt zum ersten Mal in Bad Hersfeld“, erzählt Ina Schumacher, die an ihrem Stand traditionelle Quiche und Croissants verkauft. Sie ist die einzige „Ausländerin“ unter den Franzosen.

Die Idee, original französische Waren anzubieten, stammt von Horst Braun, von der Agentur pr-exact aus Niedernhausen. Dank Braun reisen französische Händler nun bereits seit 2004 regelmäßig durch Deutschland. Die Märkte finden aber nicht unmittelbar hintereinander statt, da die Verkäufer bis zu 1500 Kilometer zurücklegen müssen, um sich neu einzudecken. „Zwischendurch müssen die Händler nach Hause reisen, um frische Produkte zu besorgen“, sagt Schumacher.

Und da ist die Bandbreite groß, denn von Eselsalami über Oliven bis hin zum Eclair, auch Hasenpfote oder Liebesknochen genannt, kann man bei den Händlern alles kaufen. Das lassen sich die Kunden nicht zweimal sagen. Denn obwohl die Produkte aufgrund ihrer Qualität etwas teuerer sind, stehen sie an den einzelnen Ständen gerne Schlange. Aber schauen muss nicht unbedingt kaufen heißen. Jeder, der möchte, kann alle Leckereien auch einfach erstmal probieren. So kann jeder das französische Flair, das nicht nur durch die Produkte, sondern auch durch den Charme der Verkäufer erzeugt wird, bis Samstag auch in Bad Hersfeld erleben.

Von Christin Hanisch und Magdalena Dräger

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