Hasch im Auto, aber keinen Führerschein

Bad Hersfeld. Wegen zweimaligen Fahrens ohne Führerschein in Tateinheit mit Besitz von Betäubungsmitteln hat das Jugendschöffengericht in Bad Hersfeld einen 20-jährigen Heranwachsenden aus der Kreisstadt zu sieben Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Hinzu kommen 150 Stunden gemeinnützige Arbeit, weitere neun Monate Führerscheinsperre und die Auflagen, die Drogenberatung aufzusuchen sowie mehrere Bewerbungen um eine Arbeitsstelle nachzuweisen.

Keine Überraschung

Der Hersfelder war im Oktober 2010 zweimal kurz hintereinander ohne Fahrerlaubnis am Steuer eines Pkw erwischt worden. In einem Fall entdeckte die Polizei im Auto sogar etwas Haschisch.

Die Höhe der Strafe erklärte sich durch die lange Vorstrafenliste des jungen Mannes, der sich zuletzt jedoch gebessert zu haben schien. Das Urteil war keine Überraschung, weil sich die Prozessbeteiligten im Vorfeld für den Fall eines Geständnisses entsprechend verständigt hatten. (ks)

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