Pilotprojekt unterstützt die Ausbildung von jungen Leuten und ihren Lehrern

Handwerker helfen Moldau

Die Gäste aus Moldau und ihre Gastgeber unter anderem mit Dirk Bohn (3. von Links), dem Hausherrn des Kreishandwerkerhauses, dem ersten Stadtrat Dr. Rolf Göbel (Mitte) und Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker (ganz links). Foto: Manns

Bad Hersfeld. Seit über einem Jahr besteht das Pilot-Projekt zwischen der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg und der Handels- und Industriekammer der Republik Moldau – dem früheren Moldawien. Im Zuge des Projekts sind derzeit zehn Schulleiter und Ausbilder aus Moldau in Bad Hersfeld, um sich über das deutsche Berufsbildungssystem zu informieren.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziell unterstützt und gefördert. Die Republik Moldau liegt zwischen Rumänien und der Ukraine, ist flächenmäßig etwa so groß wie Hessen und gehört zu den ärmsten Ländern Europas.

Die Möglichkeiten für Jugendliche in Moldau, eine gute Berufsausbildung zu absolvieren sind sehr schlecht. Mit dem Projekt Berufsbildungspartnerschaft soll dies verbessert werden. Das Projekt gibt Hilfestellung bei der Ausbildung – zunächst in den Berufsfeldern Holz und Metall.

Federführend bei diesem Projekt ist Wolfgang Dressel in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft. „Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch viel zu tun, um das Ziel einer guten Ausbildung für alle Jugendlichen zu erreichen“, erklärte Dressel den Gästen aus Moldau.

Im Rahmen des Projektes werden Lehrerfortbildungen durch deutsche Experten, die Erstellung von Lehrmaterialien, Studienfahrten, Entwicklung von Weiterbildungen für Berufstätige, Ausstattung von Werkstätten und Vermittlung von Schulabgängern in Betrieben gefördert. (gm)

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