Ausmaß des Schadens noch nicht absehbar

Halle an Point Alpha stürzte ein

Rasdorf. Durch die sehr ergiebigen Schneefälle der letzten Tage und böigen Wind ist das Dach der historischen Fahrzeughalle im US-Camp der Gedenkstätte Point Alpha eingestürzt und hat alle dort eingestellten Fahrzeuge und Geräte, unter anderem den Hubschrauber, unter sich begraben.

Bei der Halle ist, so teilte die stellvertretende Direktorin Stefanie Bode mit, von einem Totalschaden auszugehen. Was von den Exponaten noch zu retten sei, werde sich erst nach Abschluss der Räumungsarbeiten herausstellen.

Alle notwendigen Sofortmaßnahmen wurden, so Bode, unverzüglich in die Wege geleitet. Der Hallenbereich wurde großräumig abgesperrt. Die Rasdorfer Feuerwehr arbeitete im Laufe des Dienstags daran, die Dächer der Baracken vom Schnee zu entlasten. „Sofern das gelingt, werden die Ausstellungsbaracken der Gedenkstätte ab Mittwoch, den 29. Dezember, wieder für das Publikum geöffnet sein“, sagte Bode.

Bei der Point Alpha Stiftung geht man davon aus, dass der Versicherer den materiellen Schaden regulieren wird. „Aber der ideelle Schaden ist beträchtlich“, stellte Dr. Wolfgang Hamberger, der Vorsitzende der Stiftung fest: „Wir hoffen, dass unsere amerikanischen Freunde uns bei der wahrscheinlichen Ersatzbeschaffung helfen werden und bitten auch um die Hilfe der Bürgerschaft.“ (red)

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