Konrad-Duden-Singers und die Rock & Acoustic-Band Geistal traten im Buchcafé auf

Halbzeit mit Herz und Seele

Gemeinsam die Bühne gerockt: Die Konrad-Duden-Singers (unten) und die Rock & Acoustic-Band der Gesamtschule Geistal traten im Buchcafé auf. Foto: nh/Steffen Sennewald

Bad Hersfeld. Konzert zur Halbzeit – unter diesem Motto hatten die Konrad-Duden-Singers und die Rock & Acoustic- Band der Gesamtschule Geistal zu einem Konzert ins Buchcafé eingeladen.

Eröffnet wurde das Konzert durch die Duden-Singers mit „Counting Stars“ von One Republic und sie trafen damit auch gleich den Nerv des Publikums, das sofort in Bewegung kam. Die junge Rhythmusgruppe der Duden-Singers mit Schlagzeug (Silas Blüm und Max Holstein), Gitarre (Thuy-Linh Nguyen), Bass (Fabian Bittorf) und Piano (Denise Zakaras) wurde auf der Bühne von Johannes Gunkel, dem Leiter der Singers, an der Gitarre unterstützt.

Die Sängerinnen Anna-Lena Bürger, Nele Brett, Paula Gnewuch, Imke Hofmann, Lena Hennes, Elisabeth Rossing und Denise boten ein abwechslungsreiches Programm, darunter Popsongs von Crom Ella Hendersons „Ghost“ und Rihannas Ballade „Stay“. Als krönenden Abschluss spielte die Band „Rolling In The Deep“ von Adele. Spätestens hier zeigte sich, wie viel Potential in dieser jungen Band steckt.

Zwei Schlagzeuger

Als zweite Band betrat die Rock & Acoustic-Band der Geistalschule die Bühne. Mit zwei Schlagzeugern (Niclas Göbel, Simon Osterhaus), Keyboard (Mara Ellenberger), einem Piano (Smila Blüm), drei Gitarren (Antonia Jacob, Marielle Grebe, Hannah Kimpel-Feund), einem Bass (Lars Braun), vier Sängerinnen (Maitee Wingenfel Almonte, Hanna Trümner, Emma Hummel, Lioba Wachtel) und einem Sänger (Joseph Iraki) gab diese richtig Gas.

Mit „Heart And Soul“, einer energiegeladenen Rocknummer von Twin Atlantic, setzten die Jugendlichen gekonnt ihren ersten Akzent. Mit druckvollem Gesang und einer Band, die auf den Punkt spielte, nahmen sie das Publikum im Sturm für sich ein. Ein in diese Nummer eingebettetes Schlagzeugbattle überzeugte in allen Aspekten. Es folgte ein eher ruhiges Stück von Antonia Jacob, die sich und der Band einen Song auf den Leib geschrieben hatte.

Als ehemaliges Bandmitglied war Lara Gerlach in der leicht jazzige Version von „What A Man“ mit von der Partie. Mt einem sehr virtuos gespielten Bass von Lars Braun zeigte die Band, welche vielfältigen Möglichkeiten in ihr stecken.

Die 14 Geistaler lieferten im Folgenden ein sehr abwechslungsreiches Programm, das begeisterte. Sehr beeindruckend auch die Coverversionen von „Titanium“, Ed Sheerans „I See Fire“ und eines weiteren eigenen Stückes.

Laut Holger Reuning, der die Band betreut, sind die gute Stimmung, der Zusammenhalt und der Spaß an musikalischer Gemeinsamkeit die Basis der Gruppe. Es sei aber auch wichtig, sich klar zu machen, dass zusammen mit Sonderproben und Üben am Wochenende alles nur funktioniere, wenn auch die Eltern mitziehen und Taxi spielen. Mercedes Thiel, Geschäftsführerin des Buchcafés, sagte nach dem Konzert: „Das machen wir jetzt jedes Jahr!“ (red/nm)

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