130 Händler und tausende Käufer beim Lulluskrammarkt

Trotz leichten Nieselregens ist die Innenstadt von Bad Hersfeld am Mittwoch wieder brechend voll mit kauflustigen und feierfreuigen Menschen. Der Lulluskrammarkt zog mit 130 Markthändlern aus ganz Deutschland die Menschen in Scharen an.

Bad Hersfeld. Dippen gibt es kaum noch beim Dippenmarkt in Bad Hersfeld. Das hat jedoch seiner Attraktivität nicht geschadet. Trotz leichten Nieselregens zogen am Mittwoch tausende Besucher von Stand zu Stand um sich über die neuesten Trends auf dem Markt zu informieren, um warme Schals und Socken zu kaufen und sich mit wunderbaren Haushaltshelfern einzudecken, deren verblüffende Funktionen vor Ort von geschickten Verkäufern wortgewandt präsentiert wurden.

Renner auf dem Markt sind schon seit Jahren Gemüsehobel und Messer in allen möglichen Varianten, mit denen sich nicht nur Scheiben und Streifen zaubern lassen, sondern auch gleichmäßige Würfel, Spiralen oder die seit neuestem sehr gefragten Gemüsespaghetti.

Und natürlich ist alles gefragt, was für Sauberkeit und Glanz in Haus und Hof und am Auto sorgt. Der seit Jahrzehnten bewährte Staubsauger in grün nimmt sich da im Vergleich zu Zaubertinkturen und Wunderlappen nachgerade altbacken aus, ist aber immer noch gefragt.

 Auf dem Lulluskrammarkt gilt es aber nicht nur Versprechungen zu machen. Die Händler müssen die Wirkweise ihrer Produkte auch praktisch beweisen. Immer wieder greift dann auch mal jemand aus dem Publikum zu Messer oder Lappen, um zu sehen, ob die Wirkung tatsächlich so gut ist, wie versprochen.

130 Händler und tausende Käufer beim Lulluskrammarkt in Bad Hersfeld

Für die Händler ist der Dippenmarkt in Bad Hersfeld genauso Kult wie für die Kunden. „Es läuft einfach suuuper“, schwärmt Christian Schebler, bevor er die nächste verschmierte Scheibe reinigt. Und Käse-Rudi ist mittags schon am Zusammenpacken. „Alles ausverkauft“, meint er achselzuckend und kündigt an, beim nächsten Mal mehr Ware mitzubringen.

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