Die Schüler in Hersfeld stellten Projekte zu dem Thema Infektionskrankheiten vor

Händewaschen gegen Viren

Präsentieren ihrer Arbeiten: Die Schüler der Beruflichen Schulen Obersberg setzten sich während ihrer Projektwoche mit Infektionserkrankungen auseinander. Foto:nh

Bad Hersfeld. Die Fachoberschüler der Klasse 11 aus dem Fachbereich Gesundheit der Beruflichen Schulen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in Bad Hersfeld haben in einer Projektwoche das Thema: „Infektionserkrankungen auf dem Vormarsch“ behandelt.

Die Schüler haben sich mit unterschiedlichen Krankheiten aus dem Mittelalter bis in die Gegenwart beschäftigt.

Fachärztin Adelheid Merle vom Gesundheitsamt Hersfeld-Rotenburg stellte in einem Einführungsreferat die häufigsten aktuellen Erreger und Erkrankungen vor und berichtete über das Impfverhalten in der Bevölkerung des Landkreises.

In der voll besetzen Aula der Beruflichen Schulen stellten die Schüler die Krankheitserreger und die verschiedenen Übertragungswege vor. Sie wiesen darauf hin, dass in der Grippeerkrankungswelle das Waschen der Hände einen Teil der Viren und Bakterien vernichten und somit vor Ansteckung schützen kann.

Neben gängigen Infektionserkrankungen wurden die Krankheiten Salmonellose, Aids und Ebola vorgestellt. Ebenso stellten die Schüler die Antibiotikaresistenz in der Massentierhaltung dar. Diese kann sich auch bei älteren Personen durch eine häufige Behandlung mit Antibiotika entwickeln.

Auch die Erfindung der Händedesinfektion durch den ungarischen Arzt Ignaz Semmelweis ist vorgestellt worden. Weiterhin thematisierten die Schüler die Krankheiten Pest und Lepra. Heute können beide Krankheiten mit Antibiotika behandelt werden. Schließlich wurde eine kleine Forschungsarbeit zum Impfverhalten der Schüler in den Beruflichen Schulen vorgestellt.

Mittels eines Fragebogens wurde das Impfverhalten ermittelt. Die Auswertung zeigte, dass eine hohe Prozentanzahl der Schüler über alle notwendigen Impfungen verfügt.

Bei den Vorträgen der Schüler ist sichtbar geworden, dass sie mit vollem Engagement und großem Interesse in diese Woche gegangen sind.

Das Projekt organisierte die Lehrerin für Pflegeberufe Ingrid Waldeck. (red/jh)

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