Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt eröffnet – Mahnende Worte vom Stadtmarketing-Chef

Ein Ort für Gutmeinende

Zwischen Keksen, Printen und Spekulatius: Passantinnen begutachten die Weihnachtsleckereien am Stand von Lisa Cyplik.

Bad Hersfeld. Ein buntes Durcheinander herrschte am Mittwoch noch bis kurz vor 18 Uhr auf dem Linggplatz. Betriebsame Händler bestückten ihre Hütten mit den noch fehlenden Kunst- und Handwerksartikeln, schmückten die Holzvertäfelungen mit frischen Tannenzweigen oder fuhren ein letztes Mal prüfend über die noch leeren Glühweintöpfe.

Schließlich sollte alles perfekt sein, wenn mit der Eröffnung des Bad Hersfelder Weihnachtsmarkts die für viele schönste Zeit des Jahres beginnt. Mit Einbruch der Dunkelheit war dann auch alle Hektik vergessen und eine vorweihnachtliche Stimmung legte sich über die festlich beleuchteten Gassen der kleinen Hüttenstadt.

Biblisches Motto

Passend zu dieser besinnlichen Atmosphäre stellte der Vorsitzende des ausrichtenden Stadtmarketingvereins, Hotelier Achim Kniese, seine Eröffnungsrede unter das biblische Motto: „Suchet der Stadt Bestes“.

Er appellierte an alle, miteinander aufzupassen, „dass unsere Stadt nicht ins Mittelmaß zurückfällt“. Die Nachbarn in der Region, Fulda, Kassel und die Städte in Thüringen, hätten zuletzt im Einzelhandel „mächtig aufgerüstet“.

Dies sei eine Herausforderung auch für Bad Hersfeld. „Eine Stadt braucht Leben, Handel und Wandel“, mahnte Kniese. Deshalb müsse auch in Bad Hersfeld die Anziehungskraft immer wieder neu hinterfragt und verbessert werden. Als Beispiele nannte Kniese das Bemühen um einen noch attraktiveren Wochenmarkt auf dem Linggplatz oder neue Ideen für Veranstaltungserfolge in der Schilde-Halle.

Dank an Mitwirkende

„Die Hand des Stadtmarketingvereins bleibt ausgestreckt zu jeder Form der Zusammenarbeit“, sagte er und wünschte sich, dass parteipolitische Interessen in Bad Hersfeld hinten anstehen mögen.

Kniese bezeichnete den Weihnachtsmarkt als einen „Treffpunkt für Gutmeinende und Wohlgesonnene“ und dankte all denjenigen, die zum Gelingen beigetragen haben und es noch tun werden.

Von Emily Spanel und Kai A. Struthoff

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