Ein gutes Ende, grüne Welle und ein dummes Spiel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser der Hersfelder Zeitung,

überall in der Region verbreiten Weihnachtsmärkte besinnliche Stimmung. Doch ganz ohne Ärger verläuft auch die Adventszeit nicht: So berichteten wir dieser Tage über einen Zeitungsleser, der monatelang Schreckliches durchgemacht hat.

Aber die Geschichte nahm ein gutes Ende. Im Januar hatte der Mann entsetzt festgestellt, dass sein Konto gepfändet worden war – vom Finanzamt. Den Grund kannte er nicht. Und die Pfändung hatte Folgen: Er galt plötzlich nicht mehr als seriöser Bankkunde, deshalb wurde beispielsweise sein Dispokredit gestrichen. In Gesprächen mit dem Finanzamt stellte sich schließlich heraus, dass er zu einer Steuerrückzahlung aufgefordert worden war – diese Post hatte er aber nie erhalten.

Nachforschungen ergaben, dass der Fehler bei einem privaten Briefdienst lag. Im Heimatdorf des Lesers kamen alle Gemeindesteuerbescheide, die zu Jahresbeginn über diesen Dienst zugestellt werden sollten, nie an.

Das Finanzamt nahm schließlich Kontakt zur Bank des Mannes auf - und stellte seinen guten Ruf wieder her.

Genervt waren Autofahrer zwei Wochen lang, weil sie auf der Umgehungsstraße von Bad Salzungen nur schleppend vorankamen - die „grüne Welle“ funktionierte nicht mehr. Auf Nachhaken der Redaktion beauftragte das Straßenbauamt mehrfach eine Firma damit, den technischen Defekt zu beheben. Nach langer Fehlersuche rollt nun der Verkehr endlich wieder.

Im Dermbacher Ortsteil Unteralba treiben Vandalen seit Wochen ein dummes Spiel: Immer wieder werden Straßenlaternen mutwillig zerstört. Die Dorfbewohner sind sauer, weil sie alle paar Tage plötzlich im Dunkeln tappen – und die lokalen Politiker sind verärgert, weil die Behebung der Schäden die Gemeindekasse schröpft. Hinweise darauf, wer seine Kräfte so sinnlos walten lässt, gibt es leider bisher noch nicht.

beate.funk@stz-online.de

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