Erfolgreiche Bilanz der 12. „Kleinen Festspiele“

Gute Stücke, große Resonanz

Sie (be-)rühren immer wieder das Publikum: Die „Durchgebrannten Pürierstäbe“ im Buchcafé. Foto: nh

Bad Hersfeld. Die 12. Kleinen Festspiele der Stadtjugendpflege waren wieder ein voller Erfolg, freut sich Edgar Steube, der Leiter der Stadtjugendpflege. Rund 900 meist junge Zuschauer besuchten die Aufführungen der verschiedenen Theatergruppen im Buchcafé und der Stadthalle.

Den Auftakt machte die Theater AG der Gesamtschule Obersberg. (wir berichteten) mit dem Stück „Hinter dicken Mauern“. Zweimal volles Haus hatten auch die „Durchgebrannten Pürierstäbe“ mit ihrem Programm „Liebe ... wie jetzt?“ Unterhaltsames Figurentheater präsentierte die „Zitadelle“ aus Berlin. Hunderte Kinder lachten über die tierischen Dorfbewohner und den hinterlistigen Wolf.

Im Stück „Steinsuppe“, bei der Oma-Opa-Enkel-Vorstellung war allerdings noch „Luft nach oben“. Neue Ideen brauchen halt doch ihre Zeit. Tolles „chorisches Theater“ bot die Grundschule aus Bebra mit dem Stück „Der Taucher“. „Die Flöhe“ der Wilhelm-Neuhaus-Schule spielten „Die kleinen Leute von Swabedo“ und sangen diesmal sogar selbst. Ein wenig melancholisch, aber wunderschön. Nebenbei gab‘s noch einen „Impro Workshop“ und den Auftritt von Tobias Bungter (Regie „Don Quijote“) und Thomas Gimbel (Sancho Pansa). Das Jugendstück „Faces“ kam diesmal aus Köln und konfrontierte die 400 Schüler durch witzige Alltagszenen aus Online-Spielen mit ihrem eigenen Leben und der digitalen Realität.

Am Ende der Woche ist die Bilanz wieder überaus positiv . Trotzdem stellt sich die Frage, wie man die „Kleinen Festspiele“ künftig noch stärker in das kulturelle Gesamtkonzept der Stadt einbauen kann, denn Theater kommt bekanntermaßen von unten. (red/kai)

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