Geschäftsführer möchte sich verändern

Guido Wernert verlässt das HKZ

Guido Wernert

Rotenburg. Guido Wernert, seit neun Jahren Geschäftsfüher des Herz- und Kreislaufzentrums in Rotenburg, wird sich beruflich noch einmal verändern und verlässt die Klinik. Wernert habe mitgeteilt, dass er zum 31. Dezember dieses Jahres aus den Diensten des HKZ ausscheide, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Peter Klufmöller.

„Wir bedauern dies außerordentlich und bedanken uns bei Herrn Wernert für seine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Gesellschaft“, hieß es vonseiten Klufmöllers. Man stehe bereits mit Nachfolgern im Gespräch, sagte Klufmöller.

Guido Wernert (47) wollte sich gestern noch nicht näher äußern, sprach aber von einem weiteren beruflichen Schritt. In Rotenburg habe er sich immer sehr wohl gefühlt. Er kam im September 2003 von den Kreiskliniken Reutlingen, wo er Verwaltungsleiter war, als Geschäftsführer ins Herz- und Kreislaufzentrum.

Zwei Jahre zuvor, im Herbst 2001, hatten der damalige Geschäftsführer Walter Bock und Andreas E. Gebhardt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen müssen. Grund waren zuviel erbrachte und nicht ordnungsgemäß mit den Krankenkassen abgerechnete Leistungen. Unangetastet blieb der medizinische Ruf der Herzklinik. Die HKZ-Kliniken waren seit einem im Januar 2003 gefundenen Kompromiss gerettet. Seitdem haben sie unter der Geschäftsführung von Wernert ihr Spektrum immer wieder erweitert. Dazu gehört unter anderem eine Akut-Neurologie. (ank)

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