Auch in unserer Region feiert man das Fest der schaurigen Monster und Spukgestalten

Gruselspaß an der Haustür

Inmitten des Sortiments: Jürgen Thielemann mit den Mitarbeiterinnen Doris Schütrumpf (links) und Martina-Claudia Wenzel. Foto : Streck

Bad Hersfeld. Vampire, Werwölfe, Geister und Untote werden sich am Montag wieder versammeln und zusammen durch die Straßen ziehen. Der Grund für diesen Aufmarsch der Schreckgestalten ist der 31. Oktober. In der Nacht vor Allerheiligen ist Halloween.

In Amerika ist das Fest sehr beliebt und kam in den neunziger Jahren auch zu uns und gehört inzwischen dazu. Das spiegelt sich auch im Konsum wider. Deutschlandweit werden Jahr für Jahr über 350 000 Kostüme für Erwachsene, über 290 000 Kostüme für Kinder sowie über drei Millionen Accessoires verkauft, besagen jüngste Studien.

Aber wie sieht es mit der Beliebtheit von Halloween hier im Kreis aus? „Das Fest wird sehr gut angenommen“, erklärt Jürgen Thielemann, der verantwortliche Mitarbeiter für Verkauf und Marketing im Spielwarengeschäft Sulzer.

So werde Halloween in der Region bei Jugendlichen von Jahr zu Jahr immer beliebter. Das beweisen auch die jährlich steigenden Verkaufszahlen für Spuk-Artikel. Im Sortiment des Spielwarenladens befindet sich von Masken und Kostümen bis hin zu Schminke und Vampirzähnen alles, was man für das schaurige Fest benötigt.

Spinnen und Gespenster

Auch Dekorationsartikel sind gefragt. „Bei uns werden vor allem Gespenster, Spinnen und Spinnennetze gekauft“, berichtet Sylvia Schwalbach, Mitarbeiterin bei „Dies und Das“ in Bad Hersfeld. Gerade diese Artikel seien für die älteren Jugendlichen interessant, die Halloween-Parties selbst veranstalten oder besuchen möchten.

Das haben auch Lena Lochhaas (17), Gloria Willhardt (16) und Sarah Köppen (16) vor. „Am Wochenende sind Halloween Parties in den Discos, da werden wir hingehen“, sagt Gloria.

Kostümieren wollen sich die drei aber nicht mehr. Für sie wird es auf Schminke und Accessoires wie falsche Wimpern und Teufelshörnchen hinauslaufen. „Früher sind wir aber auch rumgegangen und haben nach Süßem gefragt“, erklären die drei Mädchen.

Doch auch dieses Spiel ist noch lange nicht aus der Mode gekommen. „Bei uns kommen immer Kinder an die Haustür und wollen Naschkram haben“, erzählt Sarah.

Um sich vor den umherspukenden Gruselgestalten zu schützen, braucht man also genug Süßes. Dies sollte bedenken, wer am Montag keine „saure“ Überraschung erleben möchte.

Von Philip Streck

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