„Konzept der Klinik zukunftsweisend und solide“

Grüne stehen zur Vitalis-Bürgschaft

Viel Grün in der Vitalisklinik. Die Abgeordneten von links: Monika Schmidt, Elke Hohmann, Jörg Bennedik und Jörg Althoff mit Hans-Wilhelm Saal (Mitte) im neuen Kräutergarten der Klinik. Foto: nh

Bad Hersfeld. Die Grünen im Stadtparlament halten die Ausfallbürgschaft in Höhe von 3,4 Millionen Euro für die Vitalisklinik für erforderlich. Das Konzept der Klinik sei „zukunftsweisend und solide“, sagte die Grüne Stadtverordnete Elke Hohmann nach einem ausführlichen Gespräch von Grünen-Politikern mit Geschäftsführer Hans-Wilhelm Saal. Er konnte dabei über beeindruckende Belegungszahlen berichten, die zeigten, „dass aus dem Trend 2011 inzwischen eine stabile Entwicklung geworden ist“, so die Grünen in einer Pressemeldung.

„Die Vitalisklinik kann aufgrund ihrer Alleinstellungsmerkmale wieder auf einen hervorragenden überregionalen Ruf verweisen“, stellte Saal dabei fest. Der Grüne Kreistagsabgeordnete Jörg Althoff beklagte, „dass politisches Gezänk diesem Ruf nicht gerade zuträglich ist“.

Die Stadtverordnete Antje Fey-Spengler zeigte Verständnis für die „berechtigten Nachfragen“ der Parlamentarier zur Bürgschaft, beklagte aber, dass diese Fragen nicht direkt gestellt werden. Bereits Ende letzten Jahres habe der Geschäftsführer alle Fraktionen eingeladen, sich vor Ort zu informieren, und diese Einladung laufend wiederholt.

Im Übrigen sei der Kredit für Investitionen erforderlich, die aus „gutem Grund“ getätigt werden, da die Perspektiven für die Vitalisklinik positiv eingeschätzt werden, ergänzte die Abgeordnete Monika Schmidt. „Mit Investitionen stopft man keine Löcher, sondern schafft Werte für die Zukunft“.

Saal weist darauf hin, dass im dritten Bauabschnitt die Renovierung der restlichen 60 Zimmer im Zuge der Brandschutzinvestitionen erfolge. Und eine Verzögerung der Baumaßnahmen sei deshalb problematisch und teuer, weil man versuchen wolle, in den eher belegungsärmeren Zeiten um Weihnachten herum zu bauen, um die Belästigung der Patienten zu minimieren.

„Wir sehen die Vitalisklinik mit ihrem Zukunftskonzept auf einem guten Weg und sollten dementsprechend einvernehmlich die politischen Weichen stellen“, sagte Nina Weise-Hübner. (red/kai)

Kommentare