Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz zeichnete drei Betriebe mit Weitblick aus

Große Erfolge für 50plus

Ausgezeichnet (von links): Maik Heyer (Autohaus Heyer), Arabella Kienel (Residenz Ambiente), Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Carola Fuhrmann (Firma Helmut Beisheim) und Markus Battenberg (Projektleiter Perspektive 50plus). Foto: Teufel

Bad Hersfeld. „Mit 50 ist man noch nicht alt“, dieser Satz fiel am Donnerstagabend in der Stadthalle des Öfteren. In der festlich geschmückten Halle wurde an diesem Abend die Auszeichnung für „Unternehmen mit Weitblick“ des Projektes Perspektive 50plus verliehen. Im vergangenen Jahr hatte sich das verantwortliche Projektteam Hersfeld-Rotenburg um die Vermittlung von 746 Arbeitsuchenden der Altersgruppe 50-plus bemüht. Neue Jobs fanden sich für 158 der Teilnehmer.

Dank für großes Engagement

Ausgezeichnet wurden drei Betriebe, die sich bei der Beschäftigung älterer Mitarbeiter im Jahr 2012 besonders hervorgetan haben. Die Auszeichnung solle, so die ebenfalls anwesende Erste Kreisbeigeordnete, Elke Künholz, der Dank sein für besonderes Engagement. Künholz äußerte sich zuversichtlich, dass dieser Preis auch zukünftig noch öfters vergeben werden könne und es mehr solcher Unternehmen mit Weitblick geben werde.

Ausgezeichnet wurden die Residenz Ambiente - Wohnen im Alter GmbH in Bad Hersfeld, das Autohaus Heyer aus Rotenburg sowie die Firma Helmut Beisheim aus Bebra. Auf der Leinwand wurden die jeweiligen Betriebe in Videoporträts vorgestellt und auch die anwesenden Vertreter Arabella Kienel, von der Residenz Ambiente, Maik Heyer vom Bebraer Autohaus und Carola Fuhrmann von der Firma Helmut Beisheim berichteten von ihrer Arbeit mit den älteren Arbeitnehmern. Die Residenz Ambiente, so Kienel, nehme grundsätzlich jeden Bewohner auf und das gelte auch für die Mitarbeiter. Von den 70 Mitarbeitern sei etwa ein Drittel älter als 50 Jahre.

Zuverlässig und erfahren

An den älteren Mitarbeitern schätze sie vor allem deren Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Lebenserfahrung. Auch Carola Fuhrmann berichtete von knapp 20 Mitarbeitern über 50 und erklärte ebenfalls ihre Freude darüber, dass ältere Mitarbeiter ihre Erfahrung mit den jungen teilen könnten. Auch Maik Heyer bestätigte diese Ansicht.

„Ältere schwer im Kommen“

„Ältere sind schwer im Kommen“. Laut Elke Künholz ist das Bild von älteren Arbeitnehmern heute ein durchaus positives. Nicht umsonst spräche man von den „jungen Alten“. Diese zeigten sich leistungsfähig, agil und vital. Der ideale Arbeitnehmer sei belastbar, flexibel und habe das Geschick, viele Aufgaben fehlerfrei und zufriedenstellend parallel zu erledigen. Zudem verfüge er über langjährige Erfahrung. All diese Eigenschaften treffen, so zeigte es sich am Donnerstagabend durch die Berichte der Unternehmen mit Weitblick, auch auf Arbeitnehmer über 50 zu.

Von Sabrina Ilona Teufel

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