Bauleitverfahren für neuen Einkaufsmarkt im Stadtteil Sorga

Wie groß darf’s sein?

Bad Hersfeld. Dass der Bad Hersfelder Stadtteil Sorga durch einen Einkaufsmarkt in punkto Nahversorgung erheblich aufgewertet würde, das stand im Stadtverordneten-Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt außer Frage. Diskutiert wurde jedoch über die zulässige Größe des Vorhabens, das ein lokaler Investor im Bereich „Hinterm Hahn“ – also rechts der Zufahrt aus der Kernstadt – verwirklichen möchte.

Denn es geht zum einen – wie immer bei solchen Projekten – um eventuelle Auswirkungen auf den Einzelhandel der Innenstadt, zum anderen aber auch um die Verhältnismäßigkeit zu einem bestehenden Einkaufsmarkt in der Hohen Luft.

Bedenken gegen Verlegung

Dessen Betreiber, so wusste Bauverwaltungschef Johannes van Horrick, möchte schon seit längerer Zeit erweitern, hat dazu auf der bestehenden Fläche an der Schlosserstraße keine Möglichkeit. Gegen eine Verlegung des Marktes in den Außenbereich des Stadtteils hat die Verwaltung jedoch ihre Bedenken.

Gegen die Pläne in Sorga gibt es hingegen im Grundsatz keine Einwände, zumal der Investor beim Kaufpreis für das Grundstück noch einmal nachgebessert hat. Im einstimmig gefassten Beschluss zu Beginn der Bauleitplanung hat der Ausschuss jetzt eine Größe von höchstens 1300 Quadratmetern festgelegt – Getränkemarkt inklusive. Ob dieses Maximum am Ende ausgeschöpft werden darf, darauf hat sich das Gremium jedoch noch nicht festgelegt. Ohnehin muss die Vorlage am kommenden Donnerstag noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

Von Karl Schönholtz

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