Hochkirchs Kündigung

Grimm befürchtet fatale Folgen

bad hersfeld. „Fatale Folgen“ für die Vermarktung der Kurstadt und der Festspiele befürchtet Gunter Grimm, Fraktionschef der CDU in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung, nach der Kündigung von Kurdirektorin Silvia Hochkirch (unsere Zeitung berichtete). Die CDU wiederholt in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach einem durchgängigen Marketingkonzept.

„Es ist schon mehr als seltsam, dass in kürzester Zeit sich drei Kurdirektorinnen nicht in der Stadt etablieren konnten. Hier muss die Frage erlaubt sein, ob die derzeitige Organisationsform im Bereich der Vermarktung richtig und zeitgemäß ist“, schreibt Grimm in einer Pressemitteilung.

Vor dem Hintergrund der Personalentwicklung und Situation im Kurbetrieb sei aus der Sicht der CDU eine Vernetzung aller Aktivitäten inklusive der Festspiele in ein allumfassendes Stadtmarketing notwendig. Die Devise müsse deshalb lauten: Alles unter einem Dach und aus einer Hand, schreibt Grimm und billigt dem Vorstand des Vereins Stadtmarketing Bad Hersfeld e.V. „umfassende Kompetenz für dieses Geschäft“ zu. (red)

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