Firma Grenzebach baut russische Gipsfabrik

Am Fuße des 5642 Meter hohen Elbrus im Kaukasus steht der 40 Meter hohe Gips-Mischturm der Firma Grenzebach. Foto: nh

Bad Hersfeld/Moskau. Die Firma Grenzebach hat im russischen Kaukasus einen 40 Meter hohen Gips-Mischturm eingeweiht. Er ist Kernstück eines ganzen Anlagenkomplexes zur Gipsverarbeitung vom Stein bis zur fertigen Platte, den Grenzebach unter Federführung der Niederlassung in Bad Hersfeld in Russland baut.

„Der Mischturm ist einer von fünf Bauabschnitten des größten Auftrages unserer Firmengeschichte“, berichtet Projektleiter Bernd Fenner aus Bad Hersfeld. „Wenn wir fertig sind, wird er Teil der modernsten Gipsanlage in den GUS-Ländern sein.“ Das Projekt hat ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich. „Dieser Auftrag zeigt, wie richtig unsere Entscheidung war, 2009 in Moskau ein Büro zu eröffnen und vor Ort präsent zu sein“, erklärt Geschäftsführer Bernd Minning. Inzwischen sind dort neun Mitarbeiter tätigt. Im vergangenen Jahr wurden rund zehn Prozent des Auftragseingangs der Grenzebach-Gruppe aus dieser Region generiert.

Der russische Markt biete enorme Wachstumspotentiale vor allem in den Bereichen Gips, Glas und Holz in denen Grenzebach tätig ist. Beflügelt wird der Aufschwung durch Großereignisse wie den Eurovision Song Contest, der in Baku stattfindet, oder die Olympischen Spiele 2014 im russischen Sotschi. Finanziert durch die Öl- und Gasproduktion wird deshalb der Ausbau der Infrastruktur in der ganzen Region vorangetrieben. (kai)

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