Magistrat der Kreisstadt bietet seine Hilfe an

Google Street-View: Jetzt widersprechen

Bad Hersfeld. Das Internet-Unternehmen Google beabsichtigt, bundesweit in zahlreichen Städten – auch in Bad Hersfeld – und Landkreisen Aufnahmen für sein Internetangebot „Google Street View“ zu machen.

Mit speziellen Fahrzeugen, auf deren Dach mit Hilfe eines rund 1,50 Meter hohen Mastes Kameras angebracht sind, werden Fotos von Straßenzügen und Häuserfronten gemacht, die später im Internet frei zur Verfügung stehen sollen.

Gebäudeeigentümer und Bewohner können gegen solche Aufnahmen vorgehen. Die Betroffenen haben das Recht, gegen die Veröffentlichung von Aufnahmen des Hauses oder Grundstücks Widerspruch gegenüber Google einzulegen. Das gilt auch, wenn trotz der Zusage von Google, bereits vor der Veröffentlichung der Fotos die Gesichter von Personen und von Kfz-Kennzeichen unkenntlich zu machen, diese immer noch erkennbar sein sollten.

Widersprüche gegen die Veröffentlichung im Internet können seit dem 17. August online unter „www.google.de/streetview“ eingelegt werden.

Die Widersprüche können aber auch weiterhin per E-Mail an „streetview-deutschland@google.com“ oder postalisch an „Google Germany GmbH, Betr. Street-View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg“ gerichtet werden. „Es wird empfohlen, die Korrespondenz auszudrucken beziehungseise Kopien zu erstellen und diese aufzubewahren“, teilt der amtierende Bürgermeister Prof. Lothar Seitz mit.

Ein Mustertext für den Widerspruch gegenüber Google liegt in den Verwaltungsge-bäuden der Stadtverwaltungbereit. Der Mustertext kann auch als pdf-Datei auf der städtischen Homepage unter www.bad-hersfeld.de heruntergeladen werden.

Für Rückfragen stehen der Datenschutzbeauftragte der Kreisstadt Bad Hersfeld, Joachim Kromm, Telefon 06621/201319 oder seine Stellvertreterin, Petra Alles, Telefon 06621/201306 bereit. (red/rey)

E-Mail: datenschutzbeauftragter@bad-hersfeld.de

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