Weiberfastnacht in Sorga: Schöne Damen und Herren, die gerne welche wären

Göttinnen und die Welt

Frauen können’s, Männer auch: Charme und Anmut versprühte dieser junge Mann, der zu den Waffen der Frau griff, um Einlass gewährt zu bekommen.

Sorga. Wer in ist, der war drin. An der oberen Füllstandsmarke kam am Donnerstagabend die Sorgaer Mehrzweckhalle an. Zur Weiberfastnacht des TSV Sorga verwandelte sich der Stadtteil in den Nabel der Welt. Für einen Abend kippte die Geschlechterordnung. Männer durften nur als Frauen gewandet in die Halle, mussten arbeiten oder durften mittanzen, wie beispielsweise Uwe Seel aus Niederjossa, der bei seinem Auftritt zu Alice Cooper’s Poison zwischen schwarzen Teufelchen und blassen Engelchen hin und hergerissen wurde. Ähnlich ging es auch den Gästen in der Halle, die schon sehr genau hinschauen mussten, ob das Männlein oder Weiblein mitschunkelte.

Fast 20 Tanznummern sagte Sitzungsleiterin Elke Hildebrand an. Mit von der Partie natürlich Eulalia alias Petra Schuster und die unübersehbar männlichen Eichhof-Elfen – diesmal als Pompon-Girls, die Puschel schwangen.

Auch bei der Organisation des Abends und beim Bühnebild machten sich die Männer nützlich. Der Applaus küsste die Bühnegestalter Sven Buchs und Michael Herlitze.

Noch bis Sonntag heißt es in Sorga: „Rund um die Uhr – Karneval pur.“

Von Kurt Hornickel

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