Heiderich setzt bei Stromausbau auf HGÜ-Technik

Gleichstrom-Trasse auf weniger Platz

Helmut Heiderich

Hersfeld-rotenburg. Beim Bau neuer Hochspannungsleitungen müsse auf die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) gesetzt werden, fordert CDU-Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich. Das gelte auch für die zukünftige Anbindung des Stromkreuzes Mecklar. Strom entstehe künftig nicht mehr in Kohle- und Atomkraftwerken, sondern vor allem dort, wo der Wind wehe. Deshalb müssten immer größere Mengen Strom über weite Stecken transportiert werden. „Aus meiner Sicht ist dafür die HGÜ-Technik am besten geeignet“, sagt Heiderich.

Diese Technik sei nicht neu, aber hochmodern. Statt Wechselstrom zu übertragen, wird Gleichstrom transportiert. Deshalb gehe bei der Übertragung 30 bis 50 Prozent weniger Energie verloren, als auf den konventionellen Trassen.

HGÜ-Leitungen bräuchten zudem weniger Platz, da statt drei nur zwei Leitungen gezogen werden müssten. Im kürzlich vorgelegten Netzentwicklungsplan sei zum Anschluss des Umspannwerkes Mecklar auch eine Variante als HGÜ-Strecke vorgesehen, die Vorrang haben sollte. (red/ach)

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