Kindertag: Junge Leute aus der aus der Region denken auch an die, die Hilfe brauchen

Gleiche Spielräume für alle

Auf der Wippe in Untergeis haben alle Kinder einen Platz. Doch für die Bedürfnisse vieler Kinder wird oft zu wenig Raum gelassen in unserer Gesellschaft. Der Weltkindertag soll dem entgegenwirken und ein Zeichen für mehr Kinderrechte setzen. Foto: Kaschik

Bad Hersfeld. Kinder müssen draußen bleiben. Das gilt zumindest dann, wenn Erwachsene Entscheidungen treffen, egal ob zuhause oder im Bundestag. „Kinder haben was zu sagen“ ist das Motto des Weltkindertages 2011. Laut Unicef ist der Weltkindertag am 20. September Anlass für Informationen, Diskussionen und Gedanken über die Situation aller Kinder der Welt. Ziel ist, darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder Rechte haben. Und zwar alle dieselben.

Den meisten Kindern in Deutschland geht es gut. Sie haben Lernmöglichkeiten und Freizeitangebote, von denen ihre Altersgenossen in anderen Ländern nur träumen. Das weiß auch Sonja Ober aus Rohrbach. „Wenn ich mitbestimmen könnte, würde ich dafür sorgen, dass mehr für Kinder in armen Ländern gespendet wird“, sagt die Schülerin. Genauso wichtig sei es, dass gespendetes Geld auch bei denen ankommt, die es brauchen, findet Célina Patze aus Sieglos. „Leider gibt es zu viele Organisationen, die das meiste Geld für sich behalten“, so die 13-Jährige.

Leonardo Meinhardt aus Bad Hersfeld ist zufrieden. „Ich würde aber dafür sorgen, dass unsere Schule mehr Laptops bekommt“, sagt der 13-Jährige.

Die Schülerin Timea Spill aus Raboldshausen wünscht sich, dass Kinder auch zuhause mehr mitzureden haben: „Kinder sollen zum Beispiel selber bestimmen dürfen, welches Haustier sie haben wollen.“ Und wenn Erwachsene etwas verbieten dann sollen sie auch erklären, warum sie es tun, findet die Zehnjährige.

Von Johanna Kaschik und Claudia Hempel

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