Bewerber sollten sich beeilen – Insgesamt nur wenige Plätze

Es gibt kaum noch Ferienjobs im Kreis

Hersfeld-Rotenburg. Eine Woche vor Beginn der Sommerferien haben nur noch wenige Unternehmen im Kreis freie Stellen für Ferienjobber. Deshalb sollten sich arbeitsfreudige Schüler mit ihrer Bewerbung beeilen, wenn sie sich ihr Taschengeld während der sechswöchigen Ferien ab 28. Juli aufbessern wollen.

Der kreisweit größte Arbeitgeber, Kali+Salz in Heringen, bietet jungen Leuten stets die Möglichkeit, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. „Aber das hängt von den Kapazitäten in den Abteilungen ab“, erklärt Pressesprecherin Ivonne Balduf. Ferienjobber sollten mindestens 18 Jahre alt und mobil sein. Zudem ist eine Mindest-Arbeitsdauer von zwei Wochen veranschlagt. Die Tätigkeiten erstrecken sich auf unterschiedlichen Bereiche, von der Produktion bis zu untertägigen Arbeiten mit Elektronik und Maschinen. Bewerbungen erfolgen in der Regel initiativ.

„Wir haben in der Vergangenheit immer gern Schüler aufgenommen“, sagt auch Otmar Riedel aus der Personalabteilung von Continental in Bebra. Derzeit gebe es jedoch keinen Bedarf. Grundsätzlich sollten Bewerber bei Conti über 18 Jahre alt sein und mindestens vier Wochen arbeiten wollen.

Nichts mehr zu vergeben hat auch das Barsortiment- und Logistikunternehmen Libri. Die Bad Hersfelder bieten regelmäßig Jobs zur Lagertätigkeit an, aktuell ist jedoch alles vergeben.

Auch in den Supermärkten wird es eng. In den beiden Lidl-Filialen in Bad Hersfeld sind beispielsweise die vier verfügbaren Job vergeben. Erst nächstes Jahr würden wieder Aushilfen gebraucht, sagt Pressesprecherin Petra Trabert.

Mit einer formlosen Bewerbung kann sich beim Bauunternehmen Räuber beworben werden. Irene Räuber: „Wir nehmen aber nicht mehr als zwei Schüler gleichzeitig.“ Für die Arbeit an Baustellen sollten die Jugendlichen älter als 16 Jahre sein. Aber nicht jeder arbeitswillige Schüler darf tätig werden. Mehr dazu auf Seite 2 und Zum Tage

Von Nico Beck

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