Die Stadt Bad Hersfeld hat die Ansätze im Haushalt 2012 schon fast erreicht

Gewerbesteuer fließt planmäßig

Bad Hersfeld. Bei der Gewerbesteuer scheint die Stadt Bad Hersfeld vor weiteren bösen Überraschungen gefeit: Wie Kämmerer Wilfried Herzberg jetzt im Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung mitteilte, ist der Einnahmeansatz von 12,5 Millionen Euro im Haushalt 2012 schon fast erreicht. 12,1 Millionen seien bereits veranschlagt, sagte Herzberg, mit weiteren 400 000 bis 600 000 Euro wird gerechnet.

Auf Nachfrage erklärte Herzberg, dass auch eines der beiden Unternehmen, das die Stadt durch Rückforderungen für das Krisenjahr Jahr 2009 jüngst in arge Verlegenheit gebracht habe, wieder unter den Zahlern sei.

Der unerwartete Einnahmeausfall bei der Gewerbesteuer von rund sechs Millionen Euro hatte zur Folge, dass Bürgermeister Thomas Fehling den Haushaltsplan 2012 noch vor der Sommerpause durch einen Nachtrag korrigieren musste (unsere Zeitung berichtete).

Einem Missverständnis saßen einige Ausschussmitglieder bei der Übernahme einer Ausfallbürgschaft über 3,1 Millionen Euro plus einer Aufstockung um 100 000 Euro auf: Es ging dabei nicht um die längst beschlossene Bürgschaft für die Vitalisklinik, sondern um den Schilde-Park und die Mitmach-Ausstellung „wortreich“.

Von Karl Schönholtz

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