Präventive Maßnahme für Lehrkräfte gegen den Missbrauch elektronischer Medien

Gewalt und Mobbing im Netz

Berufsschüler beantworten Lehrkräften der Konrad-Duden-Schule sowie der Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention in Bad Hersfeld, Christina Heimeroth (Mitte hinten), Fragen rund um das Thema Internet. Foto: Skrzyszowski

Bad Hersfeld. Videos drehen und ins Internet hochladen oder virtuelle Nachrichten senden – Das ist in der neuen elektronischen Medienwelt mittlerweile problemlos möglich.

Die neue Form der Kommunikation hat allerdings auch ihre Tücken: Mobbing spielt sich zunehmend in sozialen Netzwerken und Videoplattformen ab. Immer wieder kommt es vor, dass Kinder und Jugendliche die multimedialen Dienste zur Demütigung von Mitschülern und Lehrkräften missbrauchen.

Zu diesem Phänomen „Cyberbullying – Mobbing in der Schule“ fand eine Fortbildung in der Konrad-Duden-Schule statt, die in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtprävention organisiert wurde.

Der Diplomsozialpädagoge Thomas Graf von der Fachstelle für Suchtprävention Marburg-Biedenkopf informierte darüber, welche Möglichkeiten und Gefahren die sozialen Netzwerke bieten. Danach gaben Schüler des Fachbereiches Sozialpädagogik der Beruflichen Schulen in Heimboldshausen den Erwachsenen in mehreren Workshops Hilfestellungen beim Surfen in sozialen Netzwerken und beantworteten Fragen zum Thema Mobbing auf den Internet-Plattformen „SchülerVZ“ und „you tube“.

In einer anschließenden Diskussionsrunde hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen und ihr angeeignetes Wissen auszutauschen.

Sicherheit im Netz

Anlässlich des 9. Forums KDS mit dem Thema „Internetsicherheit – Wie kann ich mein Kind im sicheren und geschützten Umgang mit dem Internet unterstützen?“ informierte Thomas Graf am Abend auch interessierte Eltern und Schüler und stand für eine weitere Diskussionsrunde zur Verfügung.

Von Nina Skrzyszowski

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