Über 160 junge Leute feierten ihren Abschluss an der Konrad-Duden-Schule

Gut gerüstet aus der Schule

„Tschüss“ sagten die Absolventen der Konrad-Duden-Schule auf ihrer Abschlussfeier in der voll besetzten Sporthalle.

bad hersfeld. Eine heiße Feier im wahrsten Sinne des Wortes hatten über 160 junge Leute, die bei hochsommerlichen Temperaturen Abschied von der Konrad-Duden-Schule nahmen. Die jungen Damen und Herren, die mit ihren Eltern die Sporthalle komplett ausfüllten, feierten entweder ihren Schulabschluss oder den Übergang in weiterführende Schulen.

Schulleiterin Susanne Hofmann machte in ihrer Begrüßungsansprache Mut, positiv in die Zukunft zu sehen, und betonte das gute Rüstzeug, das die KDS den Schülern/innen mit auf den Weg gegeben habe, was immer wieder beim guten Abschneiden in den weiterführenden Schulen bestätigt werde.

In einer heiter-besinnlichen Abschlussrede interpretierte Oberstudienrätin Inge Seemann das Lustprinzip beim Lernen und die Prozesse in seinem Umfeld, so dass öfters ein Schmunzeln durch die Reihen der geschniegelten jungen Herren und schicken Teenie-Ladies ging.

Dank an Lehrer

Das umfangreiche Programm wurde in weiten Teilen von den Abschlussklassen selbst gestaltet und erfreute das Publikum mit spaßigen Beiträgen und auch mal kritischen Dankesreden. Die Klassensprecher/innen dankten den Lehrerinnen und Lehrern für jahrelanges Engagement und betonten den netten, oft kameradschaftlichen Umgang mit den ‚Paukern’.

Durch die Umstellung auf G 8 waren in diesem Jahr Zeugnisse für zwei zusätzliche neunte Gymnasialklassen auszuhändigen und zahlreiche Ehrungen für besondere Leistungen auszusprechen.

Die Konrad-Duden-Singers mit ihrer seit vier Jahren aktiven und musikalisch gereiften und leider zumeist Abgänger-Begleitband lockerten den Abend mit topaktuellen Songs wie Lenas Eurovision-Siegertitel ‘Satellite’ oder dem derzeitigen WM-Hit ‘Wavin’ flag’ von K’Naan auf - ein aufregender Sommer auf allen Ebenen. Die Klassensprecherin einer Realschulklasse brachte es auf den Punkt, als sie ihren Mitschülern klar machte, dass unmerklich ein prägender Lebensabschnitt mit diesem Abend beendet wurde, eine schöne Zeit vorüber ist, aber ebenso eine interessante, aufregende Zukunft bevorsteht, weshalb dann auch so manches Tränchen verdrückt werden durfte.

„Geile Zeit“

Eine Gymnasialklasse hatte einen Titel der Gruppe ‚Juli’ verwendet, um für wohl die meisten Abgänger in ihrem eigenen Song festzustellen: Es war ‚ne geile Zeit…!’

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