Gemeinde Neuenstein fördert Vereine

Von Christine Zacharias Salzberg. Die Gemeinde Neuenstein fördert seit vielen Jahren die ehrenamtliche Arbeit der Vereine. Jetzt hat die Gemeindevertretung einstimmig eine neue Vereinsfördersatzung verabschiedet, mit der nun auch Vereine berücksichtigt werden, die Jugendarbeit betreiben oder die Sportanlagen unterhalten müssen.

Bisher gab es zum Beispiel Zuschüsse für den laufenden Betrieb, für Investitionen oder Jubiläumsfeiern. Nach den neuen Richtlinien erhält jeder Verein mit aktivem Vereinsleben und Mitgliedern, die in Neuenstein leben, einen Grundbetrag von 100 Euro pro Jahr. Dieser Betrag wird aufgestockt um vier Euro pro Person und Jahr für jugendliche und einen Euro für erwachsene Mitglieder. Fußballvereine erhalten zusätzlich pauschal 600 Euro pro Jahr für die Sportplatzpflege und 200 Euro für die Energiekosten des Sportbetriebs (zum Beispiel Warmwasseraufbereitug für die Duschen).

Sonstige Sportvereine erhalten 300 Euro im Jahr für die Anlagenpflege (zum Beispiel Reitplätze, Skilanglaufloipe). Für Breitensportvereine mit mehreren Sparten gibt es 50 Euro pro Jahr für jede Sparte.

Förderung für Investitionen

Darüber hinaus fördert die Gemeinde Neuenstein Baumaßnahmen, Instandsetzungsarbeiten und Anschaffungen langlebiger Geräte und Ausstattungen mit 20 Prozent des förderfähigen Investitionsaufwandes, maximal 15 000 Euro pro Jahr und gibt einen Zuschuss von 250 Euro für Vereinsjubiläen. Auch Freizeiten und Fahrten für Kinder und Jugendliche sowie Weihnachtsfeiern für Kinder und für Senioren werden bezuschusst.

Dabei wird in der Satzung darauf hingewiesen, dass es sich bei der Vereinsförderung um freiwillige Ausgaben handelt, die bei einer defizitären Haushaltslage möglicherweise nicht gewährt werden können.

„Wir wollen eine Stabilität in de rehrenamltichen Arbeit, die für eine Gemeinde unabdingich ist, ereichen“, erläuterte Bürgermeister Walter Glänzer, der die neue Satzung vorstellte.

Jürgen Schäfer wies darauf hin, dass die neue Satzung auf einen CDU-Antrag zurückgehe. Ziel sei es, Gelder für die Vereine nicht mehr mit der Gießkanne zu ferteilen, sondern gezielt diejenigen zu unterstützen, die Jugendarbeit betreiben. Auch die Stärkung des Ehrenamtes sei ein wichtiges Anliegen. Mit der Satzung woll man ein Signal an die Neuensteiner geben, dass die Gemeinde ihr Engagement anerkenne und unterstütze.

Auch SPD-Sprecher Heinrich Hemel zeigte sich erfreut, dass die Vereinsfördreung nun einheitlich geregelt wird und dass die Sportvereine Untertützung für die Pflege ihrer Anlagen erhalten.

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