Bad Hersfelder Festspiele: Bund erhöht Zuschuss auf Rekord-Niveau

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Bad Hersfeld/Berlin. Rekord-Zuschuss für die Bad Hersfelder Festspiele aus Berlin: Der Bund wird die Förderung der Festspiele deutlich erhöhen.

Statt der bislang eingeplanten 100 000 Euro stehen jetzt 300 000 Euro für die Festspiele im Jahr 2016 im Haushalt zur Verfügung. Das melden übereinstimmend die beiden Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich (CDU) und Staatsminister Michael Roth (SPD). Beide Politiker hatten sich hinter den Kulissen sich entgegen den Plänen von Kultur-Staatsministerin Monika Grütters (CDU) für die Erhöhung des Zuschusses eingesetzt.

In der der sogenannten „Bereinigungssitzung fiel gestern dann die wichtige Entscheidung. „Dies sind 125 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr“, freut sich Heiderich.

Neben der Erhöhung der Bundesförderung für 2016 wirbt Staatsminister Roth in Berlin auch für einen Bundeszuschuss, um notwendige Investitionen in den Ausbau und die Zukunftssicherung der Festspiele vorzunehmen. „Bei unseren Haushältern besteht die Bereitschaft, im Jahr 2017 einen 50-prozentigen Zuschuss für eine große Bau- und Modernisierungsmaßnahme zu gewähren“, erklärt der SPD-Politiker. Nach Gesprächen mit Festspielleitung und Bürgermeister Thomas Fehling sei Roth zuversichtlich, dass sich ein geeignetes Projekt planen lässt, „um die Bad Hersfelder Festspiele in ihrer nationalen Bedeutung für die deutsche und europäische Kulturlandschaft abermals zu stärken.“

Auch Heiderich ist seinen Kollegen im Haushaltsausschuss sehr dankbar, dass sie seinen Erhöhungsantrag unterstützt haben. „Damit leiste ich meinen persönlichen Beitrag die unsägliche Finanzdiskussion um die Festspiele zu beenden“, erklärt Heiderich. Außer den Bad Hersfelder Festspielen und den Bayreuther Festspielen gebe es im gesamten Bundeshaushalt keine vergleichbaren Veranstaltungen, die noch eine regelmäßige Finanzierung aus dem Kulturetat erhielten. Es sei keine Selbstverständlichkeit eine solche Unterstützung immer wieder im Bundeshaushalt zu verankern“. (kai)

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