CDU-Landtagskandidaten Arnoldt und Rey unterstützen geplantes Kinderförderungsgesetz

Geld für frühkindliche Bildung

Andreas Rey

Hersfeld-Rotenburg. Die CDU-Landtagskandidaten Lena Arnoldt und Andreas Rey begrüßen in einer gemeinsamen Pressemitteilung die geplanten Änderungen am Kinderförderungsgesetz, um das es in der Vergangenheit hitzige Diskussionen auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gegeben hatte. In einer Veranstaltung hatten sie das Gesetz in der vergangen Woche mit der CDU-Landtagsabgeordneten und Sozialpolitikerin Claudia Ravensburg diskutiert.

„Die Impulse aus der Anhörung im Landtag wie auch die Ängste und Bedenken der hessischen Eltern sind von den Regierungsfraktionen sehr ernst genommen worden. Auch wenn die Anhörung zum Hessischen Kinderförderungsgesetz bereits viele Bedenken ausräumen konnte, haben die Fraktionen einige Änderungen und Konkretisierungen beschlossen“, erklärt Arnoldt. „Damit wird deutlich gemacht, dass das Kinderförderungsgesetz mehr Qualität, mehr Förderung und mehr Gerechtigkeit für die Kinder in Hessen bringt“, ergänzt Rey.

Höchstens zwölf Kinder

„Es ist präzisiert worden, dass Krippengruppen aus höchstens zwölf Kindern bestehen dürfen. Es war nie die Intention, die Gruppen zu vergrößern. Mit der neuen Regelung wird der theoretisch denkbaren Situation einer Gruppenvergrößerung über die Übergangsregelung der Mindestverordnung hinaus ein Riegel vorgeschoben“, erläutert Rey weiter und Lena Arnoldt fügt hinzu: „Es wird ein weiterer Betreuungsmittelwert von 50 Stunden geschaffen. Für Kinder, die länger als 45 Stunden in der Woche betreut werden, steht damit auch eine längere Betreuung durch eine Fachkraft zur Verfügung. Dies trägt dem Anspruch vieler Eltern an längere Kinderbetreuung Rechnung und stärkt so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Rey erklärt, dass diese und einige weitere kleinen Änderungen die Diskussion versachlichen sollen. „Die Landesregierung investiert ab 2014 so viel Geld in die Zukunft unserer Kinder wie nie zuvor. Für uns steht die Qualität in hessischen Kindertagesstätten im Vordergrund. Dabei geht es uns nicht um die reine Betreuung, sondern vor allem auch um frühkindliche Bildung“, sagt der Wahlkreisbewerber.

Mit dem neuen Gesetz werde ein Anreiz für mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung gesetzt. Nicht zuletzt werden durch das Hessische Kinderförderungsgesetz ab 2014 durchschnittlich jährlich 424,5 Millionen Euro in die Zukunft unserer Kinder investiert – „das ist so viel Geld wie nie zuvor in Hessen“, betont Rey. (red/zac)

Kommentare