K+S verlängert Kooperation mit Bad Hersfelder Festspielen um weitere drei Jahre

Geistiges Futter ist wichtig

Kulturpartnerschaft wird verlängert: K+S Werksleiter Dr. Rainer Gerling bei Unterzeichnung des Vertrages, Intendant Holk Freytag (von links), Azubi Daniel Neumann, Festspiel-Verwaltungschef Karl Schmidt, Azubi Sebastian Koch und Bürgermeister Thomas Fehling. Foto: Hanisch

Bad Hersfeld. „Der Mensch braucht nicht nur Essen und Trinken, sondern auch geistiges Futter“, begründete Leiter Dr. Rainer Gerling des Werks Werra der K+S KALI GmbH die besondere Bedeutung der Bad Hersfelder Festspiele und sicherte die weitere finanzielle Unterstützung seitens des Unternehmens zu.

K+S bleibt Hauptsponsor

Gestern trafen sich Bürgermeister Thomas Fehling, Dr. Gerling und Intendant Holk Freytag, um den entsprechenden Kooperationsvertrag bis 2014 zu unterzeichnen.

K+S versteht sich als Partner der Region und hat sich, trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, für das kulturelle Engagement entschieden, erklärte Dr. Gerling. „Wir möchten den Qualitätsanspruch sicherstellen, um diese Partnerschaft zu erhalten“, bedankte sich Fehling für das „herausragende Engagement“ von K+S.

Das Unternehmen ist bereits seit 2009 Hauptsponsor der Bad Hersfelder Festspiele und hat 2010 sein Hauptaugenmerk auf das Internationale Jugendforum gerichtet, das Teil des Programms EUROPOLIS 2050 ist. „Die Jugendförderung, junge Menschen mit einzubinden, ist uns besonders wichtig“, erklärte Dr. Gerling, der mit K+S maßgeblich daran beteiligt ist, dass das Projekt realisiert werden kann.

Europa in 40 Jahren

Wie könnte Europa in 40 Jahren aussehen? Was wird sich bis dahin alles verändert haben und welche Träume, Wünsche und Ängste gehen damit einher? All das sind Fragen, mit denen sich die jungen Menschen und Theaterpädagogen in dem Jugendforum beschäftigen.

Mehr als 60 Jugendliche, im Alter zwischen 15 und 19 Jahren aus ganz unterschiedlichen Ländern, wie Zypern, Rumänien und Italien, nehmen in diesem Jahr teil.

K+S-Azubis wirken mit

Auch vier Auszubildende von K+S sind bei den Workshops dabei, um ihre Ideen einzubringen. „Wir sehen uns nicht nur als materielle Förderer, sondern wollen auch mit der personellen Beteiligung die Festspiele ein Stück weit ins Werratal holen“, betonte Dr. Gerling bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung.

Auch die angehenden Chemikanten von K+S Daniel Neumann und Sebastian Koch aus Philippstal sind schon auf das Projekt gespannt und freuen sich bei EUROPOLIS 2050 mitmachen zu dürfen.

Von Christin Hanisch

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