Vor Ort: In Malmesbury herrscht großes Interesse am Besuch der Obersbergschüler

Der Geist der Druiden

Im 6000 Jahre alten Steinkreis: Die Obersbergschüler haben am Donnerstag Avebury besucht. Begleitet werden sie vom Alt- Bürgermeister von Malmesbury, Ray Sanderson (rechts), der den Schülern die Schönheiten seiner Heimat nahebringt. Foto: Struthoff

Malmesbury. Sightseeing stand gestern auf dem Programm der Konzertreise der Obersbergschüler nach Malmesbury in Süd-West-England. In der Region um die Stadt wird die uralte Geschichte des Landes greifbar.

Zum Beispiel bei den Steinkreisen von Avebury, die rund 6000 Jahre alt sind. Anders als im benachbarten Stonehenge darf man hier die uralten Steinblöcke anfassen und sich vom Geist der Druiden durchströmen lassen.

Weitere Stationen waren die Kathedrale von Salisbury aus dem 13. Jahrhundert, die ein Exemplar des Urgesetzestextes Magna Charta beherbergt. Und natürlich stand auch Stonehenge selbst auf dem Programm.

Erste Kostprobe

Die rund 70 Schüler sind gut drauf. Trotz einer 16-stündigen Anreise gaben die sie bereits am Mittwochabend eine erste Kostprobe ihres Könnens. Beim Empfang durch Bürgermeisterin Sue Poole und den Stadtrat von Malmesbury sangen die Ulli-Meiß-Chöre „Freude schöner Götterfunken“ im altehrwürdigen Rathaus. Am heutigen Freitag ist das Konzert in der Abtei von Malmesbury.

Der Besuch stößt auf viel Resonanz in der kleinen Stadt. Die Schüler werden sogar auf der Straße angesprochen, ob sie wohl die Gäste aus „Germany“ sind.

Von Kai A. Struthoff

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